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Berlin Theater Oper Varité Carabaret [18.May.2012] Tagesübersicht - was läuft Heute? [ Stand:19:14 Uhr ] |
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| Datum | Uhr | Ort | Vorstellung (evtl.mit Info / Link) | Kategorie |
| 18.03.2012 | 18:00 | Admiralspalast Studio | Caveman CAVEMAN wirft einen ganz eigenen Blick auf die Beziehung zwischen Mann und Frau. Im ?magischen Unterwäschekreis? begegnet Tom, der sympathische Held im Beziehungsdickicht, seinem Urahn aus der Steinzeit, der ihn an Jahrtausende alter Weisheit teilhaben lässt: Männer sind Jäger und Frauen sind Sammlerinnen. Eine Tatsache, die die menschliche Evolution bis heute nicht hat ändern können. Was der Durchschnitts-Mann schon immer vermutet hat, weiß Tom nun aus erster Hand und fragt sich: ?Warum betrachten wir Frauen und Männer nicht einfach als völlig unterschiedliche Kulturen? Mit verschiedenen Sprachen, verschiedenen Verhaltensweisen und verschiedener Herkunft?? Von dieser Erkenntnis beflügelt, analysiert Tom das befremdliche Universum der Sammlerinnen: Diese geheimnisvolle Welt von besten Freundinnen, Einkaufen und Sex. Mit immensem Mitteilungsbedürfnis und trockenem Humor und ironischen Blick beobachtet Tom auch die Lebensweise des Jägers. Er enthüllt, welche Erfüllung ?Rumsitzen, ohne zu reden? bedeuten kann, warum Männer durch das Fernsehprogramm zappen müssen und dass eine Unterhaltung unter Jägern mit den Worten ?Lass uns in den Keller gehen, Sachen bohren? beginnt und gleichzeitig endet. Der Amerikaner Rob Becker schrieb mit CAVEMAN das erfolgreichste Solo-Stück in der Geschichte des Broadways. Nachdem CAVEMAN in den Vereinigten Staaten von einem Millionen-Publikum bejubelt wurde, feiert der moderne Höhlenmann weltweite Erfolge. In Deutschland startete das Stück im Jahr 2000 in der Regie von Esther Schweins und der Übersetzung von Kristian Bader. CAVEMAN ist Vergnügen pur: Ein Jeder erkennt sich wieder, garantiert. Paare sehen sich an und sagen ?Genau wie Du?. Das Stück macht süchtig, Rekorde wie: ?Ich war zehn mal in der Vorstellung? sind keine Seltenheit. Ein funkenschlagendes ?One man?-Spektakel mit viel Humor und durchaus Tiefgang? so die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, und die Meinung der TAZ: 'Der CAVEMAN ist nicht nur sehr wahr, sondern auch sehr, sehr komisch.' Die Bild meinte: ?Bittere Wahrheiten, zuckersüß verpackt. Tiefe Einsichten. Zum Brüllen komisch.? | Comedy |
| 18.03.2012 | 20:00 | Admiralspalast Theater | Superhelgi Der Meister macht sich 2012 zum wiederholten Male nicht die Mühe, sich aus dem Showbusiness zurückzuziehen. Seitdem Helge Schneider vor zwanzig Jahren mit seinen Filmen und Liedern (Texas, Katzeklo etc) ein echt sympathischer Star zum Anfassen wurde, ist er fast ununterbrochen auf Tournee! Und das soll sich auch mit seiner nächsten Konzertreise auf jeden Fall nicht plötzlich ändern! 'Im Fernsehen mach ich mich zwar rar, doch bin ich immer für euch da!' ist einer der Leitsätze des 56 Jahre alten Entertainers und Showtalentes, der auch heute wieder nicht tief in die Tasche greift, um eine Show abzuliefern, die weltweit Seinesgleichen sucht: SUPERHELGI AUF TOURNEE! Auch das nagelneue Programm ist nahezu ausschließlich Helges Hirn entsprungen, ohne Pyrotechnik, nur mit Witz, Quatsch und Musik, ist die Show ein Muss für alle, die da hingehen wollen! Mit von der Partie: die tollen Musiker vom letzten Mal, Sandro Giampietro, Rudi Olbrich und Willy Ketzer, dazu Bodo, der Teekoch und Sergej Gleithman,der sündhaft teure Superstar, dessen Kurzauftritte weltweit einzigartig sind und bleiben! Leute, hier geht?s lang, Helge Schneider lädt ein in eine Show ohne pardon.: SUPERHELGI AUF TOURNEE, Lachen, lachen, lachen! und das so preiswert! | Comedy |
| 18.03.2012 | 15:30 | Astrid Lindgren Bühne im FEZ Berlin | Meisterdetektiv Kalle Blomquist | Schauspiel |
| 18.03.2012 | 15:30 | Astrid Lindgren Bühne im FEZ Berlin | Meisterdetektiv Kalle Blomquist | Schauspiel |
| 18.03.2012 | 18:00 | Admiralspalast Studio | Caveman CAVEMAN wirft einen ganz eigenen Blick auf die Beziehung zwischen Mann und Frau. Im ?magischen Unterwäschekreis? begegnet Tom, der sympathische Held im Beziehungsdickicht, seinem Urahn aus der Steinzeit, der ihn an Jahrtausende alter Weisheit teilhaben lässt: Männer sind Jäger und Frauen sind Sammlerinnen. Eine Tatsache, die die menschliche Evolution bis heute nicht hat ändern können. Was der Durchschnitts-Mann schon immer vermutet hat, weiß Tom nun aus erster Hand und fragt sich: ?Warum betrachten wir Frauen und Männer nicht einfach als völlig unterschiedliche Kulturen? Mit verschiedenen Sprachen, verschiedenen Verhaltensweisen und verschiedener Herkunft?? Von dieser Erkenntnis beflügelt, analysiert Tom das befremdliche Universum der Sammlerinnen: Diese geheimnisvolle Welt von besten Freundinnen, Einkaufen und Sex. Mit immensem Mitteilungsbedürfnis und trockenem Humor und ironischen Blick beobachtet Tom auch die Lebensweise des Jägers. Er enthüllt, welche Erfüllung ?Rumsitzen, ohne zu reden? bedeuten kann, warum Männer durch das Fernsehprogramm zappen müssen und dass eine Unterhaltung unter Jägern mit den Worten ?Lass uns in den Keller gehen, Sachen bohren? beginnt und gleichzeitig endet. Der Amerikaner Rob Becker schrieb mit CAVEMAN das erfolgreichste Solo-Stück in der Geschichte des Broadways. Nachdem CAVEMAN in den Vereinigten Staaten von einem Millionen-Publikum bejubelt wurde, feiert der moderne Höhlenmann weltweite Erfolge. In Deutschland startete das Stück im Jahr 2000 in der Regie von Esther Schweins und der Übersetzung von Kristian Bader. CAVEMAN ist Vergnügen pur: Ein Jeder erkennt sich wieder, garantiert. Paare sehen sich an und sagen ?Genau wie Du?. Das Stück macht süchtig, Rekorde wie: ?Ich war zehn mal in der Vorstellung? sind keine Seltenheit. Ein funkenschlagendes ?One man?-Spektakel mit viel Humor und durchaus Tiefgang? so die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, und die Meinung der TAZ: 'Der CAVEMAN ist nicht nur sehr wahr, sondern auch sehr, sehr komisch.' Die Bild meinte: ?Bittere Wahrheiten, zuckersüß verpackt. Tiefe Einsichten. Zum Brüllen komisch.? | Comedy |
| 18.03.2012 | 20:00 | Admiralspalast Theater | Superhelgi Der Meister macht sich 2012 zum wiederholten Male nicht die Mühe, sich aus dem Showbusiness zurückzuziehen. Seitdem Helge Schneider vor zwanzig Jahren mit seinen Filmen und Liedern (Texas, Katzeklo etc) ein echt sympathischer Star zum Anfassen wurde, ist er fast ununterbrochen auf Tournee! Und das soll sich auch mit seiner nächsten Konzertreise auf jeden Fall nicht plötzlich ändern! 'Im Fernsehen mach ich mich zwar rar, doch bin ich immer für euch da!' ist einer der Leitsätze des 56 Jahre alten Entertainers und Showtalentes, der auch heute wieder nicht tief in die Tasche greift, um eine Show abzuliefern, die weltweit Seinesgleichen sucht: SUPERHELGI AUF TOURNEE! Auch das nagelneue Programm ist nahezu ausschließlich Helges Hirn entsprungen, ohne Pyrotechnik, nur mit Witz, Quatsch und Musik, ist die Show ein Muss für alle, die da hingehen wollen! Mit von der Partie: die tollen Musiker vom letzten Mal, Sandro Giampietro, Rudi Olbrich und Willy Ketzer, dazu Bodo, der Teekoch und Sergej Gleithman,der sündhaft teure Superstar, dessen Kurzauftritte weltweit einzigartig sind und bleiben! Leute, hier geht?s lang, Helge Schneider lädt ein in eine Show ohne pardon.: SUPERHELGI AUF TOURNEE, Lachen, lachen, lachen! und das so preiswert! | Comedy |
| 18.03.2012 | 17:00 | Berliner Ensemble/ Foyer | Gretchens Faust Zunächst steht ein männliches Ich im Zentrum, gespalten in differente Perspektiven auf die eine Welt. Die Substanzen öffnen den Raum, der Teufel markiert sein Revier. Jetzt die Droge, das Symposion, ein neues Gegenüber, die Frau! Wer sind die Frauen in Goethes Faust? Sie sind viele, sie haben ein Ich, eine Umgebung. Sie sind der Kontext, das System, das Opfer und die Täterin und in den Augen des Gelehrten Faust immer ein und dieselbe. So handeln sie im Raum der Beliebigkeit und führen mit Fleiß und Routine die Tragödie zu ihrem bitteren Ende. Einar Schleef hat es formuliert: die Frauen sind es, die die Drecksarbeit auf der Bühne übernommen haben. Sie opfern sich für das Drama des Mannes. So auch in diesem Faust, ? jede für sich. 'Die schönheitstrunkene Atmosphäre, das sagenhaft Schimmernde, seltsam unwirklich und obendrein die Nachtzeit ? all dies dem Theateralltag so verführerisch Entrückte signalisiert einen Clou. Oder Coup, für den drei Namen stehen: Wuttke, Faust, Goethe. Peng!' Die Welt 'Der Schauspieler Martin Wuttke hebt an zur halsbrecherisch hochtourigsten aberwitzigsten Faust-Performance, die wir je sahen...Freilich, ein tolldreister Witz, ein furioses philosophisches Entertainment für Kenner und Liebhaber des Artifiziell-Extraordinären!' Berliner Morgenpost | Schauspiel |
| 18.03.2012 | 19:30 | Berliner Ensemble | Der zerbrochne Krug | Schauspiel |
| 18.03.2012 | 20:00 | Berliner Ensemble/ Probebühne | Mutters Courage | Lesung |
| 18.03.2012 | 19:00 | Bar jeder Vernunft | Ursli & Toni Pfister - 'Servus Peter - Oh là là Mireille' | Show |
| 18.03.2012 | 18:00 | Berliner Kriminal Theater | Inspektor Campbells letzter Fall | Komödie |
| 18:00 | Uckerm?rkische B?hnen:~ | Gro?er Saal: OLive r Twist - Gastspiel der American Drama Group Europe ( in engl. Sprache ) | Uckerm?rkische B?hnen , Berliner Strasse 46-48, 16303 Schwedt/Oder | 18:00 |
| 18.03.2012 | 19:00 | Deutsches Theater - Box und Bar | Tschick Eingerichtet vom Ensemble nach der Bühnenfassung von Robert Koall 'Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. 'Ah', sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. 'Macht das Spaß?'' Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, ein Russlanddeutscher aus Berlin- Marzahn, und Maik Klingenberg, sein wohlstandsverwahrloster Klassenkamerad, brechen mit geklautem Lada, aber ohne Plan und Kompass auf zu einer abenteuerlichen Irrfahrt durch die ostdeutsche Provinz. Alexander Riemenschneider inszeniert die berührende und lakonisch-komische Road-Novel über zwei 14-jährige Außenseiter, die nichts zu verlieren haben und auf ihrer Reise die Fremde vor der Haustür und wahre Freundschaft finden. 'Eine Geschichte, die man gar nicht oft genug erzählen kann ? existentiell, tröstlich, groß.' Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Buchtrailer: Wolfgang Herrndorf liest aus 'Tschick' Gefördert von den DT-Freunden | Schauspiel |
| 18.03.2012 | 19:30 | Deutsches Theater - Box und Bar | Das Jahr magischen Denkens Deutsch von Terence French Am Abend des 30. Dezember kehrt das Schriftstellerehepaar Joan Didion und John Dunne vom Besuch der Intensivstation zurück, auf der ihre Tochter mit einer lebensbedrohlichen Lungenentzündung liegt. Mitten im Gespräch, während seine Frau gerade das Essen vorbereitet, stirbt John an einem Herzinfarkt. 40 Jahre einer engen Lebens und Arbeitsbeziehung sind vorbei.... ? Um zu überleben, beginnt Didion nach neunmonatigem Schock zustand wieder zu schreiben. Sie versucht, das Unbegreifliche zu begreifen.... ? Mit schonungsloser Offenheit, unsentimental, selbstkritisch, sogar selbstironisch schildert sie die verschiedenen Verdrängungsstrategien, ihre Sucht ?alles im Griff zu haben?, die ?magischen Tricks?, die sie anwendet, um der unumstößlichen Tatsache zu entgehen... Barbara Schnitzler spielt die von Joan Didion selbst entwickelte Bühnenfassung. | Schauspiel |
| 18.03.2012 | 19:30 | Deutsches Theater Berlin | Fahr zur Hölle, Ingo Sachs 1982. Die Dreharbeiten zu Ingo Sachs' neuem Film 'Coolhaze' sind voll im Gange. Sachs, ein aufstrebender, größenwahnsinniger Regisseur mit Realitätsverlust, treibt sein Team an die Grenzen der Toleranz, allen voran den überforderten Regieassistenten Spank, der den Druck in hysterischer Manie an Schauspieler und Set überträgt. Dem Regisseur schwebt ein Film zwischen Kinoblockbuster und niveauvollem Avantgardefilm vor, in dem die Motive Rache und Selbstjustiz die Handlung bestimmen sollen. Garantieren soll den Erfolg die Verschränkung von Michael Winners Rache-Thriller 'Ein Mann sieht rot' von 1974 mit Heinrich von Kleists Novelle 'Michael Kohlhaas': Coolhaze, Motorradhändler aus New York, und sein Kollege Shaggy treffen bei einer Motorradüberführung nach New Jersey auf Coolhazes Rivalen aus der High-School, den korrupten Polizisten Coby Burner. Dieser konfisziert ihre Motorräder. Als Coolhaze selbst von der Staatsanwaltschaft keine Unterstützung bekommt, beschließt er, sich eigenmächtig Gerechtigkeit zu verschaffen. Der Streit um die Bikes und eine daraus resultierende persönliche Katastrophe ziehen einen brutalen Rachefeldzug nach sich, in dem der Pazifist Coolhaze zum Massenmörder mutiert. Heinz Strunk, Rocko Schamoni und Jacques Palminger sind Studio Braun ? 'drei verdiente Musiker, Schauspieler, Autoren und Entertainer, die in Deutschland seit Jahren für Humor jenseits des öden Comedymainstreams stehen, in der Tradition von Karl Valentin, Gerhard Polt, Loriot, Helge Schneider und Heino Jäger', bekannt als die 'Paten des Telefonterrors' (Süddeutsche Zeitung) und durch Veröffentlichungen wie 'Fleisch ist mein Gemüse' (Heinz Strunk) oder 'Dorfpunks' (Rocko Schamoni). 'Fahr zur Hölle, Ingo Sachs' ist ihre erste Arbeit für das Deutsche Theater. | Schauspiel |
| 18.03.2012 | 19:00 | Deutsche Oper Berlin | Candide | Oper |
| 18.03.2012 | 16:00 | GRIPS Theater | Pünktchen trifft Anton In Berlin geschehen erstaunliche Dinge: Ein reiches Mädchen bettelt am Bahnhof Friedrichstraße ? und ein armer Junge bringt einen Verbrecher zu Fall. Volker Ludwigs Neufassung von Kästners Klassiker über eine wunderbare Kinderfreundschaft spielt hier und heute, zwischen Wohlstandsverwahrlosung und Armut, mitten unter uns... 1931 schrieb Erich Kästner mit »Pünktchen und Anton« während der Weltwirtschaftskrise einen der ersten realistischen Großstadt-Romane für Kinder. Zwei seelisch unbehauste Kinder stürzen sich ? unbemerkt von ihren ahnungslosen Eltern ? kopfüber in die Abenteuer der großen Stadt Berlin. In der Version von Volker Ludwig erscheint diese Geschichte aktueller denn je. Es geht um die Frage der Gerechtigkeit aus der Sicht von Kindern, in einer Welt, in der die Schere zwischen Arm und Reich immer eklatanter auseinandergeht. | Kinder/Jugend,Schauspiel |
| 18.03.2012 | 20:00 | Hebbel am Ufer - HAU2 | Testament - Verspätete Vorbereitungen zum Generationswechsel nach Lear ? She She Pop & ihre Väter 15. - 18. März In der ersten Szene von Shakespeares ?König Lear? versucht der alte Mann sein Reich an seine drei Töchter zu vermachen und damit eine Absprache für seine Altersvorsorge zu treffen ? ein Plan, der auf gewaltsame Art scheitert. Das verwundert nicht. Denn von allen Tauschgeschäften, in die wir jemals verwickelt werden, ist dasjenige zwischen den Generationen das komplizierteste und undurchsichtigste. Wert und Gegenwert (also Geld und Liebe) sind prinzipiell verschleiert, und niemand hat den Tauschbedingungen je offiziell zugestimmt. Das gilt für fast alle Verabredungen zwischen den Generationen: Sie sind faul. Der Stall, den es hier auszumisten gilt, ist randvoll mit Daten und Details, Schmuckstücken, Stammbäumen, Erbkrankheiten, Liebesschwüren, Pflegeplänen, Benzinquittungen und Schuldgefühlen. Für ?Testament? bitten She She Pop ihre eigenen Väter mit auf die Bühne. Das Theater wird zum Verhandlungsraum für einen utopischen Prozess: den Ausgleich zwischen den Generationen. Eine Koproduktion von She She Pop mit dem HAU, Kampnagel Hamburg und dem FFT Düsseldorf. Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin ? Senatskanzlei ? Kulturelle Angelegenheiten, die Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg und den Fonds Darstellende Künste e.V. | Performance |
| 18.03.2012 | 11:00 | Konzerthaus Berlin - Musikclub | Papageno spielt auf der Zauberflöte 11/12 Natalia Farhi / Bele Kumberger / Susanne Serfling, Florian Hoffmann / Kim Schrader, Kai-Uwe Fahnert / Ulrich Wand Gesang Franziska von Brück / Sabine Fiß Flöte (alternierende Besetzung) Klaus Kirbach Musikalische Leitung und Klavier Heidi Kirbach Regie Hans-Eberhard Ernst Ausstattung | Klassik |
| 18.03.2012 | 15:30 | Konzerthaus Berlin - Musikclub | Papageno spielt auf der Zauberflöte 11/12 Natalia Farhi / Bele Kumberger / Susanne Serfling, Florian Hoffmann / Kim Schrader, Kai-Uwe Fahnert / Ulrich Wand Gesang Franziska von Brück / Sabine Fiß Flöte (alternierende Besetzung) Klaus Kirbach Musikalische Leitung und Klavier Heidi Kirbach Regie Hans-Eberhard Ernst Ausstattung | Klassik |
| 18.03.2012 | 19:00 | Konzerthaus Berlin - Großer Saal | Konzerthausorchester MaerzMusik 11/12 John Cage '103' für Orchester (1991) John Cage One11 Film (1992) Henning Lohner Produktion/Regie Van Carlson Kamera Simultane Aufführung | Klassik |
| 18.03.2012 | 18:00 | Kleines Theater | Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben? - Eine Fritzi-Massary-Revue | Revue |
| 18.03.2012 | 16:00 | Komische Oper Berlin | Führung Wieso ist die Komische Oper Berlin außen so schlicht, während der Zuschauersaal im Inneren im neobarocken Stil errichtet ist? Wie kam es 1947 zur fast schon legendären Gründung der Komischen Oper Berlin und welche Ideen hatte ihr Gründer, Walter Felsenstein? Was bringt die Bühne zum Drehen und wie viele Menschen sind an einer Opern- oder Konzertaufführung beteiligt? Diese und viele weitere Fragen zur Geschichte und zum täglichen Opernbetrieb werden beim »Blick hinter die Kulissen« beantwortet. Fachkundig geführt von Yvonne Trawny, gehen die Besucher vom Foyer in den Zuschauerraum, erleben Unterbühne und Orchestergraben und schließlich die Bühne, auf der die technische Einrichtung der abendlichen Vorstellung aus nächster Nähe beobachtet werden kann. Anmeldungen unter ... Komische Oper Berlin, Yvonne Trawny, Behrenstr. 55-57, 10117 Berlin Telefon ? 030.479 974 00 (Callcenter Papagena) fuehrungen@komische-oper-berlin.de Führungen ...6,00 ? / 4,00 ? ermäßigt | Special |
| 18.03.2012 | 19:00 | Komische Oper Berlin | Die Liebe zu drei Orangen Uraufführung 1921 - Premiere am 13. Juni 1998 Wer öfter mal ins Theater geht, kennt diesen Traum: Einmal bestimmen können, was gespielt wird ? etwas Komisches, etwas Trauriges oder etwas Romantisches! In Prokofjews Oper geht dieser Wunsch in Erfüllung. Denn sie präsentiert nicht nur eine witzige und rührende Geschichte um einen zunächst furchtbar kranken Prinzen, der nicht lachen kann und sich dann unsterblich in drei Orangen verliebt. Auch das Publikum mischt sich, wenn es nottut, tatkräftig ins Geschehen ein, biegt es den eigenen Wünschen entsprechend zurecht und bringt es schließlich gegen alle Regeln der Logik zu einem guten Ende. Andreas Homokis phantasievolle und überaus farbenprächtige Inszenierung hat bei Publikum und Kritik große Zustimmung gefunden: Groteske, Satire, Romantik und Märchenzauber in einer bunten Mischung ? eine große Liebesgeschichte und entfesseltes Theater in einem. »Theater ist wohl ein Grundbedürfnis des Menschen... Es scheint ein menschliches Grundbedürfnis zu sein, sich zu verwandeln... In diesem Sinne ist Prokofjews Oper vor allem ein Bekenntnis zum Theater in seiner ganzen Vielfalt, die eben die Vielfalt des Lebens ist. Vorallem aber ist sie ein Bekenntnis zum spielerischen Charakter des Theaters.« Andreas Homoki | Kinder/Jugend |
| 18.03.2012 | 11:00 | Maxim Gorki Theater Berlin | Kosmos und Mensch Mehr als 400.000 künstliche Gelenkimplantate werden in Deutschland pro Jahr eingesetzt. Der häufi gste Grund für eine OP: Abnutzungserscheinungen. Schmerzende Gelenke wie Knie, Hüfte oder Schulter müssen aber nicht immer operativ behandelt werden. Kritische Stimmen behaupten sogar, dass oft zu schnell zum Skalpell gegriffen wird. Doch wie können Schmerzpatienten feststellen, ob der Eingriff sinnvoll ist? Und wann wird zu leichtfertig operiert? Diese Fragen beantwortet Prof. Carsten Perka von der Klinik für Orthopädie der Charité in seinem Vortrag ?Gelenkersatz heute?. Zudem stellt er neue OPTechniken vor, die ein künstliches Gelenk überfl üssig machen, und vermittelt einen Überblick über den aktuellen Stand der Gelenkchirurgie. | Special |
| 18.03.2012 | 14:00 | Hörsaalruine der Charité Berlin | Ein letztes Glas im Stehn In Kooperation mit der Charité Berlin In Deutschland gibt es pro Jahr etwa 40.000 Alkoholtote, 600.000 bis 1 Million Menschen gelten als Alkoholiker und die Statistik zählt 40.060 Jugendliche im Krankenhaus in Folge von ?Komasaufen?. Im Kontext der Inzenierung DER TRINKER von Hans Fallada wird das MGT gemeinsam mit der Charité Berlin ein Wochenende dem Thema ?Volkskrankheit Alkoholismus? widmen. Fallada hat in seinem Roman ?Der Trinker? alle Stadien einer Alkoholikerkarriere konstatiert. In dem Stück ?51? beschreibt der Autor Norman Plathe das Leben auf der Suchtstation: Gruppensitzungen, Resozialisierung, das Leben der Co-Abhängigen. Neben der Aufführung von DER TRINKER und der szenischen Lesung von ?51? werden an diesem Wochenende Ärzte der Charité Berlin das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln der Medizin beleuchten. In unterschiedlichen Workshops besteht Gelegenheit nicht nur mit den beteiligten Künstlern, sondern auch mit (ehemaligen) Betroffenen und Co-Abhängigen selbst ins Gespräch zu kommen. Auf den abschließenden Podiumsdiskussionen werden Künstler, Ärzte und Betroffene gemeinsam über die verschiedenen Facetten des Alkoholismus und deren Darstellbarkeit auf der Bühne debattieren. Mit: Ensemblemitgliedern des MGT, Ärzten der Charité und Gästen | Special |
| 18.03.2012 | 16:30 | Hörsaalruine der Charité Berlin | 51 Tom, Sven und Erik sind drei von mehreren Patienten auf der Entgiftungsstation von Andreas Bruss. Der Alltag auf der Station: Frühstück, rauchen, Therapiestunde, rauchen, Mittagessen, rauchen, kein Besuch, Gruppensitzung, rauchen, schlafen. Es ist immer wieder ein Nachdenken darüber, wie es dazu kam und wie sich ein Leben ohne Alkohol anfühlen könnte. Das Leben nach der Entgiftung wird für die drei zu einer großen Herausforderung. Tom, Sven und Erik kehren zurück in ihr altes Leben und müssen lernen, dass dieses ohne ihre Alkoholsucht nicht mehr zu funktionieren scheint. Denn wer ist noch da, wer ist geblieben? Freunde und Familie haben sich von ihnen abgewendet. Ein Leben in Einsamkeit scheint ihnen bevorzustehen. Und auch der Stationsarzt Andreas Bruss bekennt sich schließlich seiner Alkoholabhängigkeit. Norman Plathes Stück '51' beschreibt, dass eine Sucht nicht einfach durch eine Entgiftung aus dem Körper verbannt werden kann, sondern dass der Weg zurück ins Leben erst nach der Entgiftung los geht. | Special |
| 18.03.2012 | 19:30 | Maxim Gorki Theater Berlin | Nora oder ein Puppenheim Übersetzung und Bearbeitung von Gottfried Greiffenhagen und Daniel Karasek Fassung des MGT Berlin Premiere am 16. Januar 2011 im Maxim Gorki Theater Berlin Mit 'Nora' beleuchtet Ibsen die komplexe Beziehungsstruktur von Ehe und Familie. Er untersucht die fragilen Vereinbarungen auf denen diese beruhen: Nora ist seit Jahren mit Torvald Helmer verheiratet, der nun endlich den erhofften Aufstieg fast geschafft hat.- er steht kurz vor seiner Ernennung zum Direktor der kommunalen Bankfiliale. Die beiden haben Kinder und halten sich für ein glückliches Paar. Wie brüchig diese Konstellation allerdings ist, zeigt sich als sie durch die schrittweise Aufdeckung eines lange zurückliegenden Vorfalles zu zerbrechen droht: Nora hatte seinerzeit heimlich eine Unterschrift ihres Vaters gefälscht und damit ihren Mann vor dem finanziellen Ruin bewahrt. Als Torvald davon erfährt, reagiert er darauf mit Bestürzung, Beschimpfungen und Furcht vor dem Skandal in der Öffentlichkeit, obwohl er weiß, dass Nora aus Liebe zu ihm so gehandelt hat. Für Nora zeigt sich in seinem Verhalten, dass er die eigenen Interessen wichtiger nimmt, als ihr gemeinsames Leben. Sie kommt ihrerseits zu dem Schluss, dass sie lernen muss, mehr an sich 'selbst zu denken'. | Schauspiel |
| 18.03.2012 | 20:00 | Neuköllner Oper | Berliner Leben Nofretete, Goldelse, Angela Merkel. In Berlin wimmelt es von alten Frauen. Das ist soweit schön und gut. Aber was die Touristen am Ende des Tages interessiert, und was nur die Hauptstadt hat, ist: keine Sperrstunde. Nachts ist Berlin nicht nur sexy, sondern zur Abwechslung auch mal reich: an Möglichkeiten, sich zu amüsieren und sich im Strudel zu verlieren. Gut, vielleicht nicht mehr in Prenzlauer Berg, wo Clubs und Bars reihenweise abwandern. Sicher aber in Kreuzkölln, wohin es ein solventes ausländisches Touristenpaar verschlägt, weil es einem Berliner Szene-Helden auf den Leim geht. Seine marode Abriss-WG verkauft er ihnen als High-End-Trendhotel, den Blick passgenau auf seine Geldbörse und ihr Hinterteil fixiert. Als allerdings Berlins nächtliche Clubkönigin Rosetta die Szene aufmischt, kommt alles anders als geplant. Du bist so wunderbar Berlin... Echt? Was passt besser auf diese Stadt, die ab jetzt bitte ?sexy bleiben und reicher werden? soll, als Offenbachs Pariser Leben? Ob wir wirklich gerne so cool, weltoffen, abgefahren, kreativ, sexy und trotz allem reichlich arm sind - egal! So lange sie uns weltweit lieben, die Touristen, so lange die Sonne über Berghain, Admiralsbrücke und Fernsehturm aufgeht und man sich seinen Clubbesuch noch leisten kann, so lange spielen wir eben ... Berliner Leben. Mit: Janko Danailov, Peter Fischbach, Clemens Gnad, Maria Jamborsky, Pavel Jiracek, Almut Kühne, Laurent Martin, Arpine Oganyan, Victor Petitjean, Susanne Szell, OLive r Uden Spieltermine: 15., 17./18., 22.-24. und 28.-31. März sowie 1., 5.-8., 13./14., 20.-22. und 26./27. April 2012, 20 Uhr Karten: 9,- bis 24,-.- Vorbestellung unter 030 / 68 89 07 77, tickets@neukoellneroper.de | Operette |
| 18.03.2012 | 16:00 | Renaissance-Theater Berlin | Geister in Princeton | Schauspiel |
| 18.03.2012 | 11:00 | RADIALSYSTEM V | MaerzMusik: John Cage 100 | Frühe Lieder und Klavierstücke Im Mittelpunkt des diesjährigen Festivals MaerzMusik stehen die Werke von John Cage und Wolfgang Rihm. Im Jahr des 100. Geburtstages und 20. Todestages von John Cage untersucht das Festival die Wirkung dieses Jahrhundertkünstlers, der Generationen von Komponisten, Musikern und Künstlern nachhaltig beeinflusst hat. John Cage hat den Musikbegriff grundsätzlich neu gefasst und interdisziplinär erweitert. Wolfgang Rihm feiert 2012 seinen 60. Geburtstag. Während John Cage einen experimentellen Musikbegriff prägte, hat Wolfgang Rihm nach dem strengen Diskurs der Avantgarde der Nachkriegszeit ein hochexpressives, höchst persönliches Idiom für die Musik zurückgewonnen und seinerseits viele Komponisten beeinflusst. MaerzMusik 2012 präsentiert einige exemplarische Werke von Cage und von jüngeren Komponisten, die maßgeblich von ihm beeinflusst wurden. Im RADIALSYSTEM V sind zwei Konzerte zu Ehren von John Cage zu hören: Auf dem Programm stehen eine Auswahl seiner frühen Lieder und verschiedene Klavierwerke mit den Künstlern Natalia Pschenitschnikova, Alexej Lubimov und Sabine Liebner. Außerdem wird die Neufassung des Musiktheaters 'Autland' des russischen Komponisten Sergej Newski unter der musikalischen Leitung von Titus Engel mit dem Vocalconsort Berlin und VocaalLAB im Rahmen von MaerzMusik 2012 im RADIALSYSTEM V konzertant uraufgeführt. Programm Frühe Lieder und Klavierstücke von John Cage | Neue Musik |
| 18.03.2012 | 16:00 | RADIALSYSTEM V | MaerzMusik: John Cage 100 | Klavierrecital Im Mittelpunkt des diesjährigen Festivals MaerzMusik stehen die Werke von John Cage und Wolfgang Rihm. Im Jahr des 100. Geburtstages und 20. Todestages von John Cage untersucht das Festival die Wirkung dieses Jahrhundertkünstlers, der Generationen von Komponisten, Musikern und Künstlern nachhaltig beeinflusst hat. John Cage hat den Musikbegriff grundsätzlich neu gefasst und interdisziplinär erweitert. Wolfgang Rihm feiert 2012 seinen 60. Geburtstag. Während John Cage einen experimentellen Musikbegriff prägte, hat Wolfgang Rihm nach dem strengen Diskurs der Avantgarde der Nachkriegszeit ein hochexpressives, höchst persönliches Idiom für die Musik zurückgewonnen und seinerseits viele Komponisten beeinflusst. MaerzMusik 2012 präsentiert einige exemplarische Werke von Cage und von jüngeren Komponisten, die maßgeblich von ihm beeinflusst wurden. Im RADIALSYSTEM V sind zwei Konzerte zu Ehren von John Cage zu hören: Auf dem Programm stehen eine Auswahl seiner frühen Lieder und verschiedene Klavierwerke mit den Künstlern Natalia Pschenitschnikova, Alexej Lubimov und Sabine Liebner. Außerdem wird die Neufassung des Musiktheaters 'Autland' des russischen Komponisten Sergej Newski unter der musikalischen Leitung von Titus Engel mit dem Vocalconsort Berlin und VocaalLAB im Rahmen von MaerzMusik 2012 im RADIALSYSTEM V konzertant uraufgeführt. Programm John Cage, 'Musik for Piano 53-84' (1956) John Cage, 'One² ' (1989) John Cage, 'Musik for Piano 69-84' (1956) | Neue Musik |
| 18.03.2012 | 20:00 | RADIALSYSTEM V | gefaltet 'gefaltet': Die neue Produktion von Sasha Waltz & Guests eröffnet im Januar 2012 die Mozartwoche in Salzburg und feiert in Koproduktion mit dem Festival MaerzMusik seine DeutschlandPremiere im RADIALSYSTEM V. Mit acht Tänzern und vier Musikern erforschen die Choreographin Sasha Waltz und der französische Komponist Mark Andre gemeinsam die Wechselwirkungen von klassischer und Neuer Musik, von Klang, Bewegung und Stille. Die musikalische Grundlage des choreographischen Konzerts bilden ausgewählte Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Kompositionen von Mark Andre. Eine 'Faltung' bezeichnet in der elektronischen Musik ein Verfahren, das über akustische Impulse akustische Antworten erzeugt. Sasha Waltz und Mark Andre erweitern dieses Prinzip für 'gefaltet' zu einem Dialog zwischen Tänzern und Musikern. Die Impulse und Resonanzen ihrer Körper im Raum entfalten und verdichten Zwischenräume und Schwellen, Leere und Distanz. Die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen und klassischen Kompositionen bildet seit mehreren Jahren einen Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit von Sasha Waltz. So sind neben der Beschäftigung mit Schubert für 'Impromptus' und den choreographischen Opern 'Dido & Aeneas' (Henry Purcell), 'Medea' und 'Passion' (Pascal Dusapin) sowie 'Matsukaze' (Toshio Hosokawa) auch Arbeiten wie das Stück 'Jagden und Formen (Zustand 2008)' von Wolfgang Rihm entstanden, das die zeitgenössische Konzertform in neuer Weise präsentiert. Durch den Einbezug der Instrumentalsolisten in den Entstehungsprozess des Stücks und in die darstellerische Ebene bekommt das Zusammenspiel von Tanz und Musik in 'gefaltet' eine neue Dimension innerhalb der genreübergreifenden Arbeit von Sasha Waltz. | Performance |
| 18.03.2012 | 20:00 | Schaubühne am Lehniner Platz | Das wohltemperierte Klavier | Schauspiel |
| 18.03.2012 | 20:30 | Schaubühne Studio | Also sprach Zarathustra | Schauspiel |
| 18.03.2012 | 16:30 | Heimathafen Neukölln | Lila Risiko Schachmatt: Die Ironie in der Geschichte Die Ironie in der Geschichte In welche Richtungen entwickeln sich gegenwärtig Schreiben, Performen und Protestieren im Maghreb und der arabischen Welt? (Podiumsdiskussion). Eintritt 4 ? Im Rahmen von Lila Risiko Schmachmatt finden weitere Programpunkte am selben Tag statt: 19.30 Uhr ? Lila Risiko Schachmatt Teil II (mit anschließendem Publikumsgepräch mit geladenen Gästen) Aufführungstermine: Sonntag 18. März > 16:30 Uhr | Diskussion |
| 18.03.2012 | 19:30 | Heimathafen Neukölln | Lila Risiko Schachmatt TEIL II mit anschließendem Publikumsgespräch Deutsche Erstaufführungen aus Syrien, Palästina und Marokko mitten in Neukölln! Eine Kooperation zwischen suite42 und Heimathafen Neukölln Teil II: HASSAN LEKLICHEE von Jaouad Essounani (Marokko), interaktive Veranstaltungsreihe (März) '1986, die WM in Mexiko. Jeder feuert sein Land an, und die ganze Welt feuert Maradona an. Hassan hat das Dritte-Welt-Fieber gepackt. Angefangen von der Leichtathletin Nawal El Moutawakil bis hin zu Bruce Lee, Bob Marley und Maradona. Als Marokko Portugal mit 3:1 schlägt, gibt Yettou eine Party für all ihre Huren und Zuhälter und für ihre Beamten und Drogendealer. Aber als Deutschland Marokko mit 1:0 besiegt, schwört Hassan, dass er nie wieder etwas mit Fußball und Haschisch zu tun haben will. Er lässt sich Che Guevara auf die rechte Schulter und einen Widderkopf auf den Rücken tätowieren.' (Aus 'Hassan Leklichee' von Jaouad Essounani) Ausgehend von zeitgenössischer arabischer Dramatik vertieft sich das Format LILA RISIKO SCHACHMATT in Vielfalt und Vertrautheiten einer Region im Umbruch. Nach RÜCKZUG von Mohammad Al Attar (Syrien) und 603 von Imad Farajin (Palästina) durchstolpert im zweiten Teil der Reihe HASSAN LEKLICHEE von Jaouad Essounani (Marokko) als Katastrophenvariante von Forest Gump eine rasante Revue kollektiver Risiken. In der ergänzenden interaktiven Veranstaltungsreihe klicken wir uns gemeinsam mit Macher_innen und Beobachter_innen poetisch provokanter und akut politisierter arabischer Kunst- und Kulturproduktion durch Profilbilder einer Generation, deren Horizont längst ein weltweit ausgestrahlter ist. Die Stücke sind während des British Council/Royal Court Theatre Near East and North African New Writing Project zwischen 2007-2010 entstanden, und wurden zum Teil in Lesungen während des ?I Come From There: New Plays from the Arab World Season? am Royal Court Theatre im November 2008 präsentiert. Im Rahmen von LILA RISIKO SCHACHMATT werden sie ins Deutsche übersetzt und inszeniert. Übersetzer: Andreas Bünger, Jaouad Ouassou, Ebtihal Shedid Regie: Lydia Ziemke Produktionsleitung: Aliki Schäfer Künstlerische Mitarbeit: Wiebke Hagemeier Ausstattung: Martina von Holn Hospitanz: Hoda El-Sharkawy Mit: Jillian Anthony, Javeh Asefdjah, Nadim Jarrar, Patrick Khatami, Alois Reinhardt Veranstaltungsreihe: Konzept und Umsetzung: Nora Haakh, Laura Werres, Lydia Ziemke Assistenz: Marie Popall Nach dem Stück gibt es ein Publikumsgespräch mit geladenen Gästen. Spielort: Studio Aufführungstermine: Donnerstag, 01. März > 19:30 Uhr | Schauspiel |
| 18.03.2012 | 16:00 | Schlosspark Theater | Ich - Marilyn Foto: Fabian Stürtz Das Leben der Marilyn Monroe - von und mit Chris Pichler Zu kurzer Hals, keine sonderlichen Beine, unmögliche Freunde, Mangel an Geschmack, Ehekatastrophen und ein unstillbares Liebesbedürfnis: Marilyn Monroe! Aber wer war Marilyn? Blättert man in dem Album ihres Lebens so zeigt sich eine verletzliche, humorvolle und kluge Frau, die von sich sagte: ?Die Männer gehen mit Marilyn ins Bett und wachen am Morgen neben mir auf.? Dieses Solostück begleitet Marilyn auf den Spuren ihres Lebens und zeigt sie in ihrer ganzen Widersprüchlichkeit. Zielstrebig und doch zweifelnd, von allen begehrt und zutiefst einsam, bejubelt und doch missbraucht. Wir kennen vor allem ihr strahlendes Lachen, aber hören wir ihr Weinen in den Nächten der Selbstmordversuche? Wo sind die Bilder, auf denen sie die Regisseure tyrannisiert oder halbnackt im Delirium liegt. Wir dürfen sie uns aber auch vorstellen mit wehenden Haaren am Strand oder glücklich müde in einer Umarmung, immer angetrieben von der Hoffnung und von der Vision etwas aus ihrem Leben zu machen. Nach Ihren einfühlsamen Solostücken ?Romy Schneider - zwei Gesichter einer Frau? und ?Jackie O.?, mit denen sie auf den Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz das Publikum begeisterte, ist es der bekannten Schauspielerin Chris Pichler erneut gelungen sich einer der ganz großen Legenden anzunähern. Mit ihrer besonderen Darstellungskraft und dem Anspruch erobert sie nun in der Rolle der großen Marilyn Monroe das Publikum. Foto: DERDEHMEL ?Ein fesselnder Soloabend. Pichler schlüpft in das innere Sein dieses nach Liebe hungernden Geschöpfs. Ein berührender Theaterabend.? Wiener Zeitung ?Wunderbar, wie Chris Pichler die Brüche des Traumfabrik-Kunstprodukts immer stärker aufreißt, wie die kindliche Ausgelassenheit mehr und mehr von Düsternis und Selbstzweifeln zerfräst wird. Man muss schon sehr talentiert sein, um eine Schauspielerin zu verkörpern, deren Talent immer in Frage gestellt wurde und Chris Pichler spielt sie mit einer Intensität, die Schauer über den Rücken jagt. Da stimmt jede Pose, die man von Fotos und Filmen kennt.? Kölner Rundschau KRITIK: Solo im Schloßpark-Theater Groß war die Begeisterung des Publikums.- lang war der Applaus. Wo? Im Schlosspark-Theater in Berlin-Steglitz am 29. Januar 2012. Chris Pichler trat mit ihrer szenischen Darstellung ?Ich ? Marilyn? auf. Die mehrfach mit Preisen ausgezeichnete österreichische Schauspielerin zeigte in dem Solostück ihre hervorragende Wandlungsfähigkeit. Chris Pichler beschreibt selbst das Stück und seine Entstehung: ?Marylins Filme, ihre Lieder und Bildbände standen am Anfang einer Faszination. Ihr Gesicht und ihre Stimme übten einen Sog aus, dem ich nicht widerstehen konnte. Plötzlich fiel mir auf, dass überall wo ich hinging, Marilyns Gesicht zu sehen war. Auf T-Shirts, Taschen, Tassen, Köfferchen, Werbeplakaten, Postkarten, überall, und immer und überall Marilyn. Marilyn ein Sign. Und es begann mich zu interessieren: Was denn so unsterblich an Marilyn ist. Diese melancholischen halbgeschlossenen Augen, die nicht wirklich in die Welt raus schauen, aber auch nicht in sich hinein blicken lassen und ein unbeschreiblicher, geöffneter Mund, der viel zu sagen hätte, aber nur auf Küssen festgelegt wurde. Ihre Stimme war seltsam schwach und zerbrechlich und doch bestimmt, man musste automatisch hinhören. Und dazu kein perfekter, aber umwerfender Körper ? Sexappeal pur! Aus einem scheuen Waisenmädchen Norma Jean wurde der Weltstar Marilyn Monroe. Sie hatte sich selbst erfunden und musste diese Selbsterfindung nun aufrecht erhalten, ihre bezaubernde und verzaubernde Künstlichkeit immer wieder erschaffen, jeden Tag ihres so kurzen Lebens. So machte ich mich auf die Suche nachdem Menschen hinter diesem Jahrhundertgesicht. Ich las über Marilyn, guckte ihre Interviews, traf Therapeuten, die sich mit dem Fall Marilyn beschäftigt hatten, erforschte die Schauspielmethode von Lee Strassberg, wo die Größen Hollywoods gelernt hatten und stieß dabei immer wieder auf die nicht zu durchbrechende Strahlkraft dieser zarten Frau mit den großen Rundungen, die auf so wackeligen Beinen im Leben stand. Allmählich schälte sich für mich eine unglaublich lebenswillige, schlagfertige, witzige und zugleich zerbrechliche und von Selbstzweifeln gequälte Frau heraus, die über sich sagte: ?Die Männer gehen mit Marilyn ins Bett und wachen neben mir auf?. Dieser Widerspruch war Marilyn Zeit ihres Lebens bewusst. So begann ich mein Stück zu schreiben. Mir wurde klar, ich als Schauspielerin muss meine Gedanken über Marilyn selbst formulieren. Marilyn, die erotischste Frau der Welt behauptete, nicht eine Woche ihres Lebens allein im Bett verbracht zu haben. Sie konnte einfach nicht allein mit sich sein und wollte sich verlieren: Bei Männern, im Alkohol, im Tablettendelirium, in ihren Filmrollen, und fand sich doch immer wieder nur auf eine Rolle festgelegt: Marilyn, eine Sexbombe. Ich war auf der Suche nach ihrer Sprache. Welchen Ausdruck findet eine Frau, die hohe emotionale Intelligenz hat, aber durch ihre Herkunft sich ungebildet fühlt? Marilyn war klüger als man ihr zutraute und trotzdem immer auf der Suche nach jemandem, der sie vor der Welt beschützte oder vor sich selbst. Ich wollte ihr Leben zeigen, ihr persönliches und privates, indem ich von ihrer Hollywoodfassade tief in ihre Seele wanderte, ein Wort, von dem sie selber sagte: ?In Hollywood zahlt man dir Tausende Dollar für einen Kuss, aber nur 50 Cents für deine Seele?. Um sie zu begreifen in all ihren Gegensätzen, Widersprüchlichkeiten und Liebenswürdigkeiten, versuche ich in ?Ich ? Marilyn? eine Frau zu zeichnen, die eine große Künstlerin war, und obwohl ihr die ganze Welt zu Füßen lag, zutiefst einsam in ihrem Innersten. ?Ein Leopard am eisigen Gipfel des Kilimandscharo?, wie in ihrem Lieblingsbuch von Hemingway. Chris Pichler gelingt es, mit ihrer hervorragenden Darstellung den Lebensweg Marilyns in knapp zwei Stunden nachzuzeichnen. Und das Publikum ist gefesselt. Chris Pichler ist Marilyn. Wer diese Vorstellung versäumt hat, kann dies am 19. Februar 2012 und m 18. März 2012, jeweils um 18 Uhr im Schlosspark-Theater nachholen. Es lohnt sich! MEDIENINFO-BERLIN.de Edelgard Richter / Dela Press Foto: DERDEHMEL Die Schauspielerin Chris Pichler Lebt in Wien und Berlin, spielt an den renommierten deutschsprachigen Bühnen in Berlin, Wien, Frankfurt, Köln, Weimar (Berliner Ensemble, Schauspiel Frankfurt, , Schauspiel Dortmund, Hans Otto Theater Berlin Potsdam.., Deutsches Theater Weimar, Volkstheater Wien, Theater in der Josefstadt,) Die mehrfach mit Preisen ausgezeichnete österreichische Schauspielerin verfügt über ein großes Charakterrollenrepertoire, das ihre Vielfalt und Wandlungsfähigkeit zeigt, eine Bandbreite, die von der Klassik bis zur Moderne reicht. Die Zuseher kennen sie aus verschiedenen Kino- und Fernsehproduktionen (Salzbaron, Kommissar Rex, Herzdamen, Der Elefant, Herzdamen, Winzerkönig, SOKO, Gebürtig, Blindflug - Berlinale...), die Zuhörer als die Stimme in vielen Produktionen der Sender in Deutschland Österreich, Schweiz aus zahlreichen preisgekrönten Hörbüchern und Hörspielen. Von Kritik und Publikum gefeiert sind ihre zahlreichen ausdrucksstarken Soloprogramme, in deren Mittelpunkt starke Frauen unserer stehen: ?Jackie Kennedy?, ?Molly Bloom?, Marie Antoinette?. Allen voran: ?Romy Schneider ? zwei Gesichter einer Frau? , ein Soloabend, mit dem sie u.a. am Hamburger Schauspielhaus, Berliner Ensemble, in Wien, Stuttgart, Köln, Düsseldorf und im vergangenen Jahr am Schlossparktheater Berlin gastierte und wurde damit 2009 zur Schauspielerin des Jahres des ORF ausgezeichnet. Preise: Schauspielerin des Jahres des ORF ,Prix Italia, Prix Europa, Prix Suisse, Carl Skraup Preis, Theaterpreis der Europäischen Kulturhauptstadt, Deutscher Kritikerpreis, Nominierung Theatertreffen NRW 2010 Foto: DERDEHMEL Stück und Entstehung von Ich - Marilyn Marilyns Filme, ihre Lieder und Bildbände standen am Anfang einer Faszination. Ihr Gesicht, und ihre Stimme übten einen Sog aus, dem ich nicht widerstehen konnte. Plötzlich fiel mir auf, dass überall, wo ich hinging Marilyns Gesicht zu sehen war. Auf T ? Shirts, Taschen, Tassen, Köfferchens, Werbeplakaten, Postkarten, überall, immer und überall Marilyn. Marilyn ein Sign. Und es begann mich zu interessieren: was denn so unsterblich an Marilyn ist. Diese melancholischen halbgeschlossenen Augen, die nicht wirklich in die Welt raus schauen, aber auch nicht in sich hinein blicken lassen und ein unbeschreiblicher, geöffneter Mund, der viel zu sagen hätte, aber nur auf Küssen festgelegt wurde. Ihre Stimme war seltsam schwach und zerbrechlich und doch bestimmt, man musste automatisch hinhören. Und dazu kein perfekter aber ein umwerfender Körper - Sexappeal pur! Aus einem scheuen Waisenmädchen Norma Jean wurde der Weltstar Marylin Monroe. Sie hatte sich selbst erfunden und musste diese Selbsterfindung nun aufrecht erhalten, ihre bezaubernde und verzaubernde Künstlichkeit wieder erschaffen, jeden Tag ihres so kurzen Lebens. So machte ich mich auf die Suche nach dem Menschen hinter diesem Jahrhundert Gesicht. Ich las über Marilyn, guckte ihre Interviews, traf Therapeuten, die sich mit dem Fall Marilyn beschäftigt hatten, erforschte die Schauspielmethode von Lee Strassberg, wo die Größen Hollywoods gelernt hatten und stieß dabei immer wieder auf die nicht zu durchbrechende Strahlkraft dieser zarten Frau mit den großen Rundungen, die auf so wackeligen Beinen im Leben stand. Allmählich schälte sich für mich eine unglaublich lebenswillige, schlagfertige, witzige und zugleich zerbrechliche und von Selbstzweifeln gequälte Frau heraus, die über sich sagte: ?die Männer gehen mit Marilyn ins Bett und wachen neben mir auf.? Diese Spaltung/Widerspruch war Marilyn Zeit ihres Lebens bewusst. Foto: DERDEHMEL So begann ich ein Stück zu schreiben. Mir wurde klar, ich als Schauspielerin, muss meine Gedanken über Marylin selbst formulieren und ich lasse sie in einer Passage sagen: ? Ich bin der Illusion aufgelegen, Arthur (Miller) würde mir in der Öffentlichkeit eine Seele zu schreiben, aber er hat mir die tiefe Empfindung die große Kunst braucht nicht zugetraut. Die ganze Rolle (in Mistfits) ist eine Lüge. Weil sie keine Rolle ist, - ich bin es selbst. Und damit hat er der ganzen Welt gezeigt, dass ich keine Schauspielerin bin, indem er mir eine Rolle auf den Leib schreibt, die wieder nur Marilyn Monroe ist und nichts anderes. ? Marilyn die erotischste Frau der Welt, behauptete nicht eine Woche ihres Lebens allein im Bett verbracht zu haben. Sie konnte einfach nicht allein mit sich sein und wollte sich zu verlieren, bei Männern, im Alkohol, im Tablettendelirium, in ihren Filmrollen und fand sich doch immer wieder nur auf eine Rolle festgelegt: Marilyn eine Sexbombe. Ich war auf der Suche nach ihrer Sprache. Welchen Ausdruck findet eine Frau, die hohe emotionale Intelligenz hat aber, durch ihre Herkunft sich ungebildet fühlte. Marilyn war klüger, als man ihr zutraute und trotzdem immer auf der Suche nach jemandem, der sie vor der Welt beschützte oder vor sich selbst. Ich wollte ihr Leben zeigen, ihr persönliches und privates. in dem ich von ihrer Hollywoodfassade tief in ihre Seele wandere - ein Wort, von dem Sie selber sagt: In ?Hollywood zahlt man dir tausende Dollar für einen Kuss aber nur 50 Cent für deine Seele.? Um sie zu begreifen in all ihren Gegensätzen, Widersprüchlichkeiten und Liebenswürdigkeiten, versuche ich in ?ICH - MARILYN eine Frau zu zeichnen, die eine große Künstlerin war, und obwohl ihr die ganze Welt zu Füssen lag, zu tiefst einsam in ihrem Innersten. Ein Leopard am eisigen Gipfel des ?Kilimandscharo?, wie in ihrem Lieblingsbuch von Hemingway. | Schauspiel |
| 18.03.2012 | 20:00 | Schlosspark Theater | Besuch bei Mr. Green Von Jeff Baron - Deutsch von Ulrike Syha, Musik: Jörg Gollasch Foto: DERDEHMEL Ross (Steffen Schroeder) ist vom Gericht verurteilt worden, einmal pro Woche den 86-jährigen Mr. Green (Michael Degen) zu besuchen und ihm bei alltäglichen Erledigungen zur Hand zu gehen. Doch der resolute Alte will überhaupt nicht einsehen, warum ihm jemand im Haushalt helfen soll. Und wer ist dieser fremde Mann überhaupt? Als Ross ihm erklärt, dass er in den Verkehrsunfall verwickelt war, bei dem Mr. Green gestürzt ist, steht sein Urteil fest: Mörder! Andererseits, nun ist der junge Mann schon mal da und er hat Suppe mitgebracht, soll man etwa gutes Essen vergeuden? So lernen sich Mr. Green und Ross, der von nun an jede Woche kommt, nach und nach kennen. Ross erfährt von Mr. Greens kürzliche verstorbener Frau Yetta, mit der es angeblich in über 50 Ehejahren keinen Streit gab. Und Mr. Green horcht zum ersten Mal auf, als er erfährt, dass Ross auch Jude ist, selbst wenn er den Unterschied zwischen milchyck und flayshick nicht kennt ? vielleicht lässt sich doch noch ein Mensch aus ihm machen. Doch dann muss Ross plötzlich feststellen, dass seine Ignoranz gegenüber jüdischem Brauchtum nicht das Einzige ist, was bei Mr. Green auf völliges Unverständnis stößt. Unversehens findet sich der junge Mann in einer Rolle wieder, mit der er schon seit Jahren hadert: Er muss sich für das rechtfertigen, was er ist. Dass es zwischen ihm und Mr. Green schließlich doch noch zu einer Versöhnung und vielleicht sogar zu einem Moment tiefen Verständnisses kommt, hat nicht nur mit einem dunklen Geheimnis von Mr. Green zu tun, sondern ist vielleicht sogar das Verdienst der sanftmütigen Yetta. Man kann die Wahrheit auch mit Humor sagen und ertragen. Foto: DERDEHMEL Besuch bei Mr. Green kam 1997 am New Yorker Union Square Theatre heraus und lief dort über ein Jahr lang en suite. Seitdem wurde es in 22 Sprachen übersetzt und in 40 Ländern aufgeführt. Die deutschsprachige Erstaufführung war 1997 am Grenzlandtheater Aachen, es folgten mehr als 30 weitere Produktionen. Das Stück gewann unter anderem den Inthega Preis für die beste Tourneeproduktion, die Produktion des Theaters in der Josefstadt (mit Fritz Muliar als Mr. Green, in der Regie von Franz Morak) wurde 2001 mit dem KulturPreis Europa ausgezeichnet. Jeff Baron lebt in New York und schreibt Theaterstücke, Opernlibretti und Drehbücher. HÖRBEISPIEL 1: Mr. Green tanzt HÖRBEISPIEL 2: Erinnerung HÖRBEISPIEL 3: Finale PRESSESTIMMEN: Schnösel trifft Greis: Ein weiser, wahrer Abend Freitag, 16. September 2011 02:31 Soll man etwa gutes Essen vergeuden? Soll man nicht, vor allem, wenn man so ein knauseriger alter Herr ist wie Mr. Green, 86, verwitwet, allein. Als plötzlich der junge Angestellte Ross mit einer Mahlzeit vor der Tür steht, findet das Mr. Green gar nicht lustig, zumal als er erfährt, warum Ross da ist. Er wurde vom Gericht zum Sozialdienst verdonnert, weil der den alten Mann beinahe überfahren hätte. Doch allmählich entwickelt sich so etwas wie eine Freundschaft zwischen den beiden: Mr. Green löffelt begierig die koschere Suppe, und als er erfährt, dass auch Ross Jude ist, freut er sich auf ihn. Jetzt allerdings fangen die Konflikte erst an in Jeff Barons Kammerspiel Besuch bei Mr. Green, das lässig zwischen Komödie und Drama pendelt: Ross ist schwul und Mr. Green so konservativ strenggläubig, dass er familiäre Leichen im Keller hat... Vor allem aber liefert es im Schlossparktheater ergiebiges Schauspieler-Futter: Kauzig schleppt sich Michael Degen als scheinseniler Greis durch die kleine Wohnung, ein graues, zugemülltes Zwei-Zimmer-Appartement (Bühne: Stephan von Wedel), in dem die Kitchenette abgebaut und das Telefon eingestaubt ist. Nicht nur hier hat Green den Anschluss verloren, wie Ross bald feststellt, nachdem er das Zuhören lernt: Anfangs drängt Steffen Schroeder Degens Alten mit einer raumgreifend forschen Art an den Rand, hinter der sich unsichere Schnöseligkeit verbirgt. Dann tauen beide auf, aus den Scharmützeln werden generationsübergreifende Gespräche. Während Schroeder erst nach dem Coming Out leise Töne zulässt, pulsen durch Degens Körper von Anfang an Unbehagen, Freude, Schmerz: Wenn er mit seinen großen, kindlichen Augen aus seiner geduckten Haltung blickt, kann das ebenso eine Verteidigungsgeste sein wie Vorbereitung zum Angriff. Einmal, Ross ist gerade verschwunden, nachdem er ihm von seiner verstorbenen Frau erzählt hat, nimmt Green die vertrockneten Blumen auf dem Tisch und tänzelt mit ihnen zu Jörg Gollaschs sehnsüchtiger Gitarrenmusik - ein seltener Glücksmoment. Beim nächsten Konflikt schon verwandelt er sich wieder in einen grantelnden Greis: Ich glaube, ich werde mich noch ein bisschen hinlegen. Aber weder der Autor noch Regisseur Philip Tiedemann lassen ihn so leicht ausbüxen: Tiedemann, der vor Jahren mit Claus Peymann als Oberspielleiter ans Berliner Ensemble kam und dort zuletzt Thomas Bernhards Immanuel Kant inszenierte, federt Melancholie mit Witz, gibt den beiden Charakteren Raum zu wachsen und treibt sie dann konsequent aufeinander, ohne in Sentimentalität oder falsche Harmonie abzugleiten. Dass man trotzdem lachen oder zumindest melancholisch lächeln kann, liegt am jüdischen Humor. So entwickelt sich am Schlossparktheater, das bei dieser Produktion mit den Jüdischen Kulturtagen kooperiert, ein lebendiger, ein weiser, ein wahrer Abend, an dem nur die Pause stört. Georg Kasch Berliner Morgenpost Freitag, 16. September 2011 Schlosspark Theater: Besuch bei Mr. Green von Jeff Baron Mr.Green ist 86 Jahre alt, ein völlig zurückgezogener, strenggläubiger amerikanischer Jude. Eines Tages klingelt es an der Tür dieses vereinsamten Mannes. Der Besucher ist ein junger Mann. Er heißt Ross. Ein Harvard Absolvent und Mitarbeiter von American Express ? genau wie es übrigens auch der Autor des Stücks Jeff Baron war. Dieser Ross hätte beinahe Green mit seinem Auto umgelegt. Und deshalb hat ihn ein Richter dazu verdonnert, sich um Mr.Green zu kümmern. Der hat aber überhaupt keine Lust, einen fremden Menschen bei sich zu haben. Aber das koschere Essen, das ihm Ross mitbringt, schmeckt ihm dann doch. Und als sich auch noch herausstellt, dass Ross ebenfalls Jude ist, kommt es zu geradezu freundschaftlichem Umgang. Damit ist es aber schnell wieder vorbei. Der junge Mann outet sich als Schwuler. Diese Tatsache bringt Green in eine heftige Abwehrhaltung. Er kann und will nicht akzeptieren, dass sich Ross zu Männern hingezogen fühlt und erklärt mit voller Überzeugung: schwule Juden gibt es überhaupt nicht. An dieser Stelle muss gesagt werden: Green lebt in einer beträchtlichen Unordnung, und der junge Mann räumt allmählich bei ihm auf. Dies ist durchaus bildlich zu verstehen. Denn allmählich kommt heraus, dass Green vor Jahrzehnten seine Tochter Rahel verstoßen, regelrecht für tot erklärt hat, weil sie einen Nichtjuden geheiratet hat, einen Goj. Green erfährt nicht nur, dass die Tochter drei Kinder großgezogen hat, sondern auch dass seine geliebte und inzwischen verstorbene Frau heimlich mit ihr brieflichen Kontakt unterhielt. Wenn man das Stück nur so nimmt, wie es auf dem Papier steht, dann ist es so schlicht wie seine Botschaft. Denn Jeff Baron predigt damit nicht mehr und nicht weniger als Toleranz. Er wendet sich gegen Vorurteile und Diskriminierungen. (Nicht umsonst hat vor zehn Jahren das KulturForum Europa, eine von Hans-Dietrich Genscher initiierte Einrichtung, eine vielgelobte Wiener Aufführung des Stücks mit einem Preis ausgezeichnet für Leistungen, die gegen Minderheitendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz Haltung beziehen.) Also in punkto beste Absicht und politische Korrektheit verdient das Stück eine Eins plus. Aber wir wissen auch: Gleichungen zwischen verschiedenen Problemen sind häufig etwas schief. Insofern, möchte ich sagen, ist auch die hier im Stück vertretene Gleichsetzung der Diskriminierung und Verfolgung von Juden und Homosexuellen eher fragwürdig. Die Inszenierung von Philip Tiedemann (in Berlin kennen wir vor allem seine Inszenierungen am Berliner Ensemble) erzählt die Geschichte so diskret, sie lässt die Heiterkeit der Dialoge so bewegend leuchten, dass man nicht unbedingt alle Einzelheiten mit der Lehrer-Brille betrachten muss. Ich sah gestern manches feuchte Auge, wobei durchaus Lachen und Rührung im Gleichgewicht sind. Diese Gefühlsbalance ist vor allem Michael Degen zu danken. Er ist ein unerhört sympathischer Schauspieler. Man kann nicht anders, als diesen Mr.Green sofort liebzugewinnen mit all seiner störrischen Verstocktheit, seinen verbohrten Ansichten, mit seinen komischen Repliken, so als verstünde er gar nicht, was gemeint ist. Degen ist ein dezenter Spieler. Er kann mit einer Augenbraue mehr aussagen als mancher mit vielen Worten. Und man spürt den Schmerz dieses Mannes über den Verlust der Frau, sein Herzweh aber auch über den Verlust der Tochter, die er selbst aus seinem Leben gestoßen hat, weil er sich an enge Dogmen klammerte. Steffen Schroeder spielt den jungen unfreiwilligen Sozialhelfer, der eine tiefe Zuneigung zu diesem Greis fasst. Er spielt diese Figur mit großer Lebhaftigkeit. Ich würde mir allerdings für die Aufführung und auch für Mr.Green wünschen, dass der Regisseur ihm erlaubte, etwas von seiner Aggressivität und lauten Heftigkeit zurückzunehmen. Dann wäre die Freundschaft dieser beiden so ungleichen unglücklichen Männer, dann wäre auch der Schluss des Stücks noch intensiver und glaubhafter. Peter Hans Göpfert, RBB kulturradio Jubel für den Schauspieler bei Besuch bei Mr. Green Der kauzige Degen ist ein echter Segen Zwei Teebeutel für zwei Gläser - das ist Verschwendung. Mr. Green packt den einen wieder ein. Und ab dann wird abwechselnd getunkt. Es sind diese kleinen Schrullen, die Michael Degen nicht ausstellt, sondern ernst nimmt und entsprechend nebensächlich spielt, die den Kauz liebenswert machen. Weil Ross (Steffen Schroeder) Mr. Green (Michael Degen) angefahren hat, wird er dazu verurteilt, den älteren Herrn einmal in der Woche zu besuchen. Der lebt seit dem Tode seiner Frau allein in der immer grauer und unordentlicher werdenden Altmännerwohnung (Bühne und Kostüme: Stephan von Wedel) und kommt nicht mehr so recht zurecht. Aber natürlich würde er das nie zugeben. Das Schlosspark Theater zeigt Jeff Barons Stück Besuch bei Mr. Green. Peymanns ehemaliger Kronprinz am Berliner Ensemble, Philip Tiedemann, lässt den beiden Männern genug Sprechpausen und Raum für Blicke. Zum Glück. Ross gewinnt das Vertrauen des alten Herrn mit koscherem Essen - zumindest bis Green erfährt, dass er schwul ist. Doch auch Mr. Green hat ein Geheimnis. Bis zur Pause ist es lustig, danach anrührend. Und am Ende gibt es gerechten Jubel. BZ 16. September 2011 Erst ein Unfall, dann ein Glücksfall Michael Degen ist Mr. Green im Schlossparktheater Von solchen Geschichten sagt man gern, das Leben würde sie schreiben, aber wir wissen es besser und sagen: Die schreiben nur bestimmte Autoren - und lassen ihre Drehbücher und Stücke am Schluss immer blitzblank aufgehen, schließlich haben sie die mehr oder weniger dramatische Rechnung ja selbst aufgestellt. Doch dann tritt ein großartiger Schauspieler wie Michael Degen auf die Bühne und sogar ein durchsichtiges Werklein wie Besuch bei Mr. Green (1996) bekommt Form und Sinn, Tiefe und Geschmack. Philip Tiedemann hat es nun am Schlossparktheater im Rahmen der Jüdischen Kulturtage inszeniert. Geschrieben hat es der US-Amerikaner Jeff Baron, von dem das Programmheft verrät, dass er früher in der Produktionsentwicklung der Firmen Coca Cola und American Express beschäftigt war. Bei letzterer arbeitet auch der jüngere Mann, der den von Michael Degen dargestellten Mister Green überfallsartig besucht - aber nicht ganz freiwillig. Ross war wohl etwas zu schnell unterwegs und hat den alten, gläubigen Juden fast umgefahren. Jetzt muss er ihn als Bewährungsmaßnahme ein halbes Jahr lang einmal pro Woche häuslich unterstützen. Das ist Mister Green gar nicht recht und es brechen die erwartbaren Konflikte zwischen den Generationen, den Lebensanschauungen, den Denkweisen aus. Irgendwann outet sich Ross als schwul, was Green nicht glauben will - jüdische Jungs sind nicht so! Und später stellt sich heraus, dass der frisch verwitwete Green in Wahrheit gar nicht kinderlos ist. Bereits vor Jahren nämlich hat er seine Tochter verstoßen, weil sie einen Nichtjuden geheiratet hat. Der kauzige, sympathische Green mit seinen 86 Jahren wirkt da gar nicht mehr nett, sondern wie ein harter, bornierter Zausel mit faustdicken Vorurteilen. Der Autor freilich schenkt auch ihm noch eine reelle Entwicklungschance. In der zwar gemächlichen, doch sehr konzentrierten und treffend gezeichneten Inszenierung von Philip Tiedemann machen Steffen Schroeder und Michael Degen aus dieser pädagogisch gewiss wertvollen Konstruktion einen durchaus amüsanten Theaterabend. In den kurzen Szenen, die jeweils einen Besuch von Ross in der Wohnung des Alten anreißen, geben sie ihren Figuren viel Herzblut und überzeugendes Charakterprofil. Der Bühnenbildner Stephan von Wedel hat eine mausgrau trübe, hübsch zugemüllte Wohnstube entworfen. Die leicht angeklezmerte Gitarrenmusik von Jörg Gollasch verbindet die Sequenzen auf beschwingt-elastische Weise. Wenn sich am Ende alles glücklich zu fügen scheint, öffnet sich die düstere Bude plötzlich prächtig und gibt nicht nur für die zwei Männer Grund zur Hoffnung. Dass hier wenig passiert, lassen die beiden schön miteinander harmonierenden Schauspieler vergessen: Denn sie sind es, die uns passieren. Irene Bazinger Berliner Zeitung Der Sieg des Prinzips Hoffnung Das Schlosspark Theater lädt zum einsichtsreichen »Besuch bei Mr. Green« Wie im Nebel sieht man einen Mann unter einer Lampe in seinem Zimmer, langsam tattert er zum Tisch, als es an der Tür klingelt. Herein tritt Ross, ein junger Mann, vom Richter verdonnert, dem Alten einmal wöchentlich zu helfen. Denn Ross verantwortet einen Verkehrsunfall, bei dem dieser Mr. Green zu Fall kam. Sozialdienst lautet die Auflage. Da stehen sie sich gegenüber, der störrische Alte, der Hilfe ablehnt, und der Sturzverursacher: Ein Mörder in meiner Wohnung! schreit Green ihn an. Ross soll den Auftrag absagen, doch der Apparat ist nicht angeschlossen. Nächsten Donnerstag kommt Ross wieder, hat Essen dabei, eine Suppe, koscher natürlich, denn Green ist praktizierender Jude. Warum also soll man gutes Essen vergeuden? Mit einer Suppe beginnt sie, die Kontaktnahme zweier Fremder. Das ist die Konstellation in Jeff Barons Zwei-Personen-Stück »Besuch bei Mr. Green«, mit dem er 1996 seinen ersten Hit fürs Theater landete, ab 1997 en suite dann über ein Jahr in New York gespielt, seither in 40 Ländern aufgeführt. Philip Tiedemann schuf die Inszenierung fürs Schlosspark Theater, ließ sich dafür von Stephan von Wedel die düstere Bühne bauen und von Jörg Gollasch eine leis dezente Musik komponieren. All dies aber ordnet sich dem Wort unter, wie es sich in brillanten Dialogen entfaltet. Yettas Suppe freilich war besser, mäkelt Mr. Green. Vor acht Jahren starb sie, mehr lässt er sich nicht entlocken. Bei seinem nächsten Besuch findet Ross den 86-Jährigen hinter einem Vorhang, gestürzt, dennoch nicht weniger widersetzlich. Die Suppe indes schlägt er nicht aus. Knorrig, knurrig, kauzig, trotzig ist der Alte, bis Ross entrutscht, er sei ebenfalls Jude. Beim nächsten Besuch öffnet Green selbst ihm die Tür, gemeinsam speisen sie da schon. Green wird leutseliger. Ross revanchiert sich: Er arbeitet bei American Express, verdient gutes Geld. Dann soll Gott dir eine Frau schicken, rät Green. Und erwischt so Ross? dunklen Punkt, bis er genervt gesteht, er sei schwul. Was Green aufs äußerste vergnatzt. Beim Wiedersehen bleibt er zugeknöpft: Jüdische Jungs sind nicht so! Auch Ross fühlt sich nicht frei, hat Paul, den Freund, verleugnet, weil der Vater empört reagierte. »Das« ist schmutzig, schimpft Green, Gott wollte das nicht! Handfester Streit eskaliert: Ihr vernichtet Juden, beendet Hitlers Werk, versteigt er sich. Komm nicht wieder, verabschiedet er Ross, lässt dabei vorsichtshalber die Tür sperrangelweit offen. Und verplappert sich in seiner Wut: Wer sich nicht an die Gesetze halte, sei für ihn tot - wie seine Tochter. Die hatte, kommt heraus, einen Nicht-Juden geheiratet, ihre Kinder seien nicht Greens Enkel. Judesein und Schwulsein, das könne man doch nicht vergleichen, wettert er und sieht nur mühsam ein, dass auch Minoritäten erst Toleranz geben müssen, ehe sie Toleranz fordern dürfen. Das ist die Botschaft des Dialogs zweier großartiger Protagonisten. Als verbohrter Green liefert Michael Degen eine Charakterstudie ohne jedes Zuviel an Gestik, wortpräzis und häufig mit entwaffnender jiddischer Pfiffigkeit. Steffen Schroeders Ross ist erst heißspornig, dann hilfsbereit, schließlich verletzt, und doch fühlt er sich Green verbunden. Wie sich die beiden als Menschen finden und das Prinzip Hoffnung siegen lassen, beendet einen großen Abend des Theaters. NEUS DEUTSCHLAND (19.12.2011 / Berlin / Brandenburg) In Zusammenarbeit mit: | Schauspiel |
| 18.03.2012 | 14:30 | Stage Theater am Potsdamer Platz | Hinterm Horizont | Show |
| 18.03.2012 | 14:30 | Stage Theater des Westens | Tanz der Vampire - Das Musical Polanskis Meisterwerk TANZ DER VAMPIRE kehrt zurück nach Berlin Blutsauger feiern im November Wiederaufnahme im Stage Theater des Westens. Ab November wird in Berlin wieder zugebissen. Stage Entertainment holt das beliebte Meisterwerk TANZ DER VAMPIRE von Roman Polanski Mitte November 2011 für eine begrenzte Spielzeit wieder zurück nach Berlin. Die Vampire begeisterten bereits 2006/2007 im Stage Theater des Westens und bescherten dem Haus seinerzeit eine der erfolgreichsten Spielzeiten seit langem. Die Show feiert bis heute große Erfolge und ist in Deutschland seit elf Jahren ununterbrochen auf Stage Entertainment Bühnen zu sehen. Aber auch international ist das Musical ein Erfolgsgarant. Mittlerweile haben die Blutsauger neben Stuttgart, Hamburg und Berlin auch in Wien, Budapest und am New Yorker Broadway ihr fröhliches Unwesen getrieben und weltweit mehr als sechs Millionen Zuschauer angelockt. Seit der Uraufführung im Jahr 1997 hat sich TANZ DER VAMPIRE damit zu einem internationalen Kultmusical und dem erfolgreichsten deutschsprachigen Musical überhaupt entwickelt. Basierend auf der filmischen Gruselkomödie THE FEARLESS VAMPIRE KILLERS (1976) ist es Michael Kunze und Roman Polanski gelungen, ein packendes Bühnenerlebnis zu schaffen - eine lustige, spannende und tiefgründige Parodie auf das Vampir-Genre. Mit dem unverwechselbaren TANZ DER VAMPIRE-Sound aus der Feder von Jim Steinman wird somit nahtlos an den Rocksound im Stage Theater des Westens angeknüpft. TANZ DER VAMPIRE ab 14. November 2011, Stage Theater des Westens, www.musicals.de, Tickets & Infos 01805 ? 44 44* *(0,14/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreis max. 0,42 ?/Min.) Karten gibt es ab 29,90 ? (zzgl. 2,-? System- und VVK-Gebühr). | Musical |
| 18.03.2012 | 18:00 | Stage BLUEMAX Theater | Blue Man Group Presseinformation: Lustig, verspielt und hemmungslos: die BLUE MAN GROUP. Die Show aus New York gehört seit 2004 fest zur Entertainment-Szene Berlins und bietet eine einzigartige Form der Unterhaltung. Ein Mix aus Musik, Comedy, Kunst und Wissenschaft. Die drei kahlköpfigen Blue Men entführen das Publikum auf eine unterhaltsame, komische, spannende und musikalisch einmalige Reise. Im Stage BLUEMAX Theater, direkt am Potsdamer Platz, verzaubern die blauen Männer ihre Zuschauer, indem sie sie situativ und interaktiv ins Geschehen mit einbinden: Das verrückte, laute und bunte Spektakel begeistert Jung und Alt. Die ungewöhnliche Show hat bereits die Herzen von Millionen Menschen weltweit erobert, u.a. in New York, Boston, Chicago, Orlando, Tokio und Las Vegas. Weltweit ist die BLUE MAN GROUP bekannt als kreatives Team von Künstlern, deren Theater-Shows und Multimedia-Performances Kritiker als ?witzig', ?optisch überwältigend' und ?musikalisch stark' beschreiben. ?Die BLUE MAN GROUP ist eine Show für alle. Egal, ob Jung oder Alt,? so der Amerikaner Chris Wink. Er gehört mit Matt Goldman und Phil Stanton zu den Gründern der BLUE MAN GROUP. Alle drei standen die ersten Jahre selbst auf der New Yorker Bühne. Sie sind die Ur-Blue-Men und heutigen Produzenten. Die Show ist kurzweilig und steckt voller Eindrücke. Sie ist interaktiv und bedient verschiedene Sinne. Dabei verfolgt die BLUE MAN GROUP stets eine Grundidee: ?Als Erwachsene lassen wir uns oft zu schnell zivilisieren und passen uns an. Wir lassen uns nur noch schwer begeistern und beeindrucken. Unsere Show soll ein Spielzeug für Erwachsene sein und helfen, uns allen ein wenig mehr Kindlichkeit und Offenheit zu bewahren?, erläutert Wink. Die Show ist voller musikalischer Facetten. Ob Punk oder New Wave, Krautrock oder Techno ? auf ihren Rohr-Instrumenten trommeln die Blue Men die unterschiedlichsten Songs und Musik-Genres. Unterstützt werden sie von einer vierköpfigen Live -Band. Dabei bestimmen die schnellen Beats das Tempo der Show. Das Außergewöhnliche: Alle verwendeten Instrumente wurden eigens von der BLUE MAN GROUP entwickelt und erzeugen einen einzigartigen Sound. Weltweit feiert Berlins Show-Sensation in diesem Jahr ihr 20jähriges Jubiläum. Im Astor Place Theatre an New Yorks Off-Broadway begann 1991 die eindrucksvolle Erfolgsgeschichte. In der deutschen Hauptstadt wagten die drei blauen Männer im Mai 2004 die ersten Schritte außerhalb der USA ? mit einer gefeierten EuropaPremiere Potsdamer Platz. Ungebrochen begeistert die Show seitdem Touristen und Berliner im Herzen der Stadt. Nach Spielzeiten in ganz Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, Österreich, Schweden und der Schweiz ist die Produktion mittlerweile europaweit in Berlin einzigartig. Im eigens nur für die Show umgebauten Stage BLUEMAX Theater am Potsdamer Platz haben die Blauen ihre feste europäische Heimat gefunden. Nach sieben Spieljahren kann die Show in Berlin mit rund drei Millionen Zuschauern auf einen sensationellen Besucherrekord zurückblicken. Keine andere Long-Run-Produktion hat es hier jemals geschafft, über einen solchen Zeitraum so viele Menschen zu faszinieren. André Schmitz, Staatssekretär des Landes Berlin und zuständig für kulturelle Themen in der Hauptstadt: ?Die Einzigartigkeit dieser Performance-Show, ihre weniger auf Sprache, sondern mehr auf Interaktion, Musik und gescheitem Humor basierenden Ausdrucksmittel haben die BLUE MAN GROUP zu einem nationalen und vor allem auch internationalen Publikumsliebling gemacht. Die Entscheidung, die EuropaPremiere dieser Show in Deutschlands Hauptstadt zu feiern, hat sich als prima erwiesen: Mittlerweile sind die blauen Männer Teil der kulturtouristischen Marke Berlins geworden.? Phil Stanton, Gründungsmitglied der BLUE MAN GROUP: 'Die Berliner BLUE MAN GROUP feiert seit der DeutschlandPremiere am Potsdamer Platz einen unglaublichen Erfolg, der selbst uns überrascht hat. Wir sind sehr glücklich, dass wir uns damals hier in Berlin - zusammen mit unseren Partnern von Stage Entertainment - an die erste Premiere der Show außerhalb der USA gewagt haben. Viele Leute hatten uns damals gewarnt. Die Deutschen seien überhaupt nicht mit den amerikanischen Zuschauern vergleichbar: steif und unemotional. Aber alle haben sich geirrt.? Im Jahr 2007 zog die BLUE MAN GROUP in ihr eigens nur für die Show komplett umgebaute Stage BLUEMAX Theater am Marlene-Dietrich-Platz. In der deutschen Hauptstadt ist die BLUE MAN GROUP die einzige Live -Show, in der sich auch nicht Deutsch Sprechende bestens amüsieren können - denn hier wird nur wenig gesprochen. Die Blue Men kommunizieren über Gesten, Blicke und Musik. Alle deutschsprachigen Elemente wurden ins Englische übersetzt. Dabei wurde seitens des amerikanischen und deutschen Kreativ-Teams streng darauf geachtet, dass die Show in beiden Sprachen zu 100% verständlich ist. Dadurch ist die BLUE MAN GROUP zu einem sprachübergreifenden und intensiven Show-Erlebnis geworden. Die Welt der Blue Men Gründer & Blue Men Die BLUE MAN GROUP entstand als spontane Idee dreier Schlagzeuger in New York. Sie zählt heute zu den erfolgreichsten Shows in den USA. Die langjährigen Freunde Chris Wink, Philip Stanton und Matt Goldman gründeten die Blue Man Group, um auf diesem Wegmenschlichen Geist durch Musik, Wissenschaft, Kunst und Theater zu feiern. Nach 1.000 Auftritten in New York verließen die drei Original -Blue Men die Bühne, um die Blue Man Produktionen in ein weltweit, erfolgreiches kreatives Unternehmen zu verwandeln. Was als Drei-Mann-Unternehmen begonnen hat, entwickelte sich zu einer Jahrzehnte langen Partnerschaft, welche Live -Theater, Gewinn vom Grammy-Award® für Originalmusik, zwei Rockkonzert-Tourneen, verschiedenen Ausbildungsangebote für Kinder inklusive der Gründung der Blue School und mehrfache Auftritte in größeren Fernsehshows umfasst. ?Im Rückblick wirkt es völlig verrückt, wie wir damals angefangen haben. Wir haben uns einfach blau angemalt und performt?, erinnert sich Chris Wink, einer der Gründer. ?Wir warfen die Wohnzimmermöbel aus dem Fenster, um Platz zum Bauen von Trommeln zu haben. Wir wussten einfach instinktiv, dass wir Trommeln brauchen. Das war einfach ein Gefühl?, ergänzt Phil Stanton. ?Wir wollten ein ursprüngliches Element in unserer Show, etwas Kreatives und Schöpferisches. Das Problem war jedoch, dass wir weder Maler noch klassische Künstler waren. Also fragten wir uns: Wie kann man ein Trommler sein ? denn nichts anderes waren wir ? und zugleich kreativ und schöpferisch? Der Charakter des Blue Man war die Lösung.? Goldman, Stanton und Wink standen die ersten drei Jahre im Astor Place Theatre täglich selbst auf der Bühne. Die Show spielt noch heute im legendären Gründungstheater am Off-Broadway und gilt als ultimativer Kult-Tipp für alle New-York-Touristen. Mittlerweile leiten die drei ein weltweit erfolgreiches Entertainment-Unternehmen. Chris Wink: ?Maler wie Jackson Pollock inspirierten uns. Er benutzt Farbe auf abstrakte Weise, um seine Gefühle auszudrücken. Wir lernten, Farbe mit Musik zu verknüpfen. Außerdem stellten wir fest, dass man einen Mangel an Talent durch Witz wettmachen kann. Das Trommeln und die Farben halfen uns, eine gewisse Ästhetik zu erzeugen, die einfach, musisch, komisch, visuell lebendig und ungewöhnlich ist. Der Blue Man möchte etwas erschaffen, um etwas herzustellen, auszudrücken oder etwas zu verwandeln.? Phil Stanton: ?Auch die Vaudeville-Darsteller zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren eine Quelle der Inspiration für uns. Wir mussten einfach sehen, was sie taten, da sie, genauso wie wir, keinem Handlungsstrang folgten. Wie eine echte Varieté-Show.? Chris Wink ergänzt: ?Also nutzten wir Musik, Komik, Bildreize, Wissenschaft und mischten alles. So entstand unsere Show.? Matt Goldman über das Wesen des blauen Mannes: ?Viele Leute denken, dass wir eine Maske anziehen, wenn wir den Blue Man spielen, aber tatsächlich legen wir die Maske ab: all das, was uns selbst ausmacht. Das ist wirklich das Verletzlichste des Menschseins einer Person, das in diesem Augenblick hervorkommt.? Chris Wink dazu: ?Der Blue Man ist so etwas wie der Teil von uns, der sich wie ein Fisch ohne Wasser fühlt. Es kommt nicht drauf an, ob wir reinpassen, welche Kulturmaske wir tragen: Es gibt einen tiefen Teil in jedem, der sich wie ein Außenseiter fühlt.? Die Welt der Blue Men Musik & Instrumente Die Musik ist einer der wichtigsten Bestandteile der Show. Das Debüt-Album der BLUE MAN GROUP ?Audio? wurde im Dezember 1999 veröffentlicht und erreichte Gold-Status. Es wurde zudem für einen Grammy in der Kategorie ?Best Pop Instrumental? nominiert. Unter dem Label ?Blue Man Group Records? sind bisher die Alben ?Audio? und ?The Complex? erschienen.- beide sind auch in Deutschland erhältlich. Matt Goldman erklärt: ?Wir lieben Musik und Melodien. Die größte Herausforderung für uns war es, als Percussionisten unseren Trommeln Melodien zu entlocken. Dabei entstand die Idee, unterschiedlich lange Rohre zu benutzen. Wir waren in Manhattan in einem Laden für Gummischläuche und PVC-Rohre und begannen, uns durch die Rohre hindurch zu unterhalten und auf ihnen zu spielen. So merkten wir, dass sie ganz unterschiedlich klangen. Das war der Anfang.? Phil Stanton ergänzt: ?Menschen haben vor Tausenden von Jahren mit Bambusrohren musiziert. Auf hohlen Bambusrohren der gleichen Größe. So ist eine interessante Mischung aus Urzeit-Instrument und moderner Technologie entstanden. Wir können vom Blue Man lernen, keine Angst zu haben, Regeln zu brechen und alles ein bisschen zu verdrehen. Es ist unglaublich spannend, Kreativität an den seltsamsten Orten zu finden. Sei es beim Fangen von Marshmallows, beim Musizieren auf Plastikröhren oder beim Kauen von einfachen Cornflakes.? So entstanden damals auch die typischen Erkennungsmerkmale der BLUE MAN GROUP: die außergewöhnlichen Instrumente, meist aus einfachen PVC-Röhren. Jedes einzelne ist ein Unikat, das in den eigenen Werkstätten in New York in Handarbeit hergestellt wurde. Der unverkennbare Klang des PVC-Instruments entsteht durch Polyvinylchlorid-Röhren, die mit Schaumgummi-Paddeln angeschlagen werden. Die Tonlage jeder Note wird dabei von der Länge der Röhre bestimmt. Das Drumbone ist ein perkussives Nebenprodukt einer Posaune. Sein gleitendes Rohr-in-Rohr-Design erlaubt es, das Instrument während des Spielens zu verlängern oder zu verkürzen, wodurch eine Vielzahl von Tonlagen möglich wird. Zudem kann das Drumbone auseinandergenommen und als zwei verschiedene Instrumente benutzt werden. Der Song ?Drumbone? vom BLUE MAN GROUP-Debütalbum ?Audio? ist ein Publikumsfavorit und Teil aller Shows weltweit. Die Welt der Blue Men Berlin & BLUEMAX Die BLUE MAN GROUP ist zu einem weltweiten Show-Erfolg geworden. In New York, Boston, Chicago, Las Vegas, Orlando und Tokio gehört sie seit Jahren zur kulturellen Szene. Mit der Europa-Premiere am 9. Mai 2004 in Berlin war die Show zum ersten Mal auch außerhalb der USA zu sehen ? im Theater am Potsdamer Platz, einem der größten Privat-Theatern Berlins mit über 1.800 Sitzplätzen. Chris Wink: ?Wir sind vom deutschen Publikum überrascht, aber begeistert. Viele Leute, auch Journalisten, hatten uns gewarnt: Die Deutschen seien überhaupt nicht mit den amerikanischen Zuschauern vergleichbar: steif und unemotional. Aber alle haben sich geirrt. Die Deutschen reagieren wie wir Amerikaner. In unseren Shows kann der Zuschauer das Kind in sich wieder entdecken, das ist unser Erfolgsrezept. Hier verliert man alle Hemmungen. Das macht unsere Show jeden Abend zur größten Party in der Stadt.? Seit der ersten Vorstellung befindet sich die Show in einem ständigen kreativen Prozess und unterliegt einer fortwährenden Veränderung. ?Wir legen viel Wert darauf, dass keine Show der anderen gleicht?, so Wink. ?In einigen Szenen haben wir den Darstellern die Chance gegeben, mit den Zuschauern zu spielen. Nach diesen Erfahrungen haben wir bestimmte Stücke verändert. Wir wollen eine lebendige Show, denn die Kommunikation mit dem Publikum ist die Basis unserer Arbeit.? Nach fast dreijähriger Spielzeit und über einer Million Besuchern in Berlin hat sich die BLUE MAN GROUP in 2007 am Potsdamer Platz ein eigene Spielstätte gesucht. Direkt gegenüber der bisherigen Bühne im Theater am Potsdamer Platz wurde ein ehemaliges 3D-Kino zum neuen Stage BLUEMAX Theater der BLUE MAN GROUP umgebaut. Dabei wurde das Haus den speziellen Bedürfnissen der blauen Männer angepasst: Mit dem BLUEMAX wurde kein normales Theater, sondern ein Raum für ein außergewöhnliches Show-Erlebnis geschaffen. Seit der Eröffnung am 4. Februar 2007 spielen die blauen Männer hier täglich ? außer montags ? in völlig neuer Atmosphäre. Auf über 600 Plätzen erleben die Zuschauer die Show in einem ganz besonderen Rahmen: Der Theaterbau unter einer großen Rundkuppel, mit Sitzreihen wie in einer steil ansteigenden Arena, garantiert beste Sichtverhältnisse und direkten Kontakt zu den Blue Men. In den letzten Jahren ist Berlin auch zum kreativen Zentrum der BLUE MAN GROUP geworden. Fanden Training und Proben der Darsteller bisher in den USA statt, wurden seit 2007 auch im Stage BLUEMAX am Potsdamer Platz Blue Men und Musiker ausgebildet und trainiert. Die Welt der Blue Men Zahlen & Fakten In jeder Show der BLUE MAN GROUP stehen drei ?blaue Männer? und vier Musiker auf der Bühne. Inzwischen gibt es über 40 aktive Darsteller (Blue Men) weltweit. Die Blue Men spielen auf 14 eigens entworfenen und weltweit einzigartigen PVC-Instrumenten, die zusammengesteckt eine Gesamtlänge von mehr als 180 Metern hätten. Die Lofts der Band sind bis zu sechs Meter über dem Bühnenboden angebracht. Zwei Schlagzeuger spielen auf zwei Schlagzeug- und sechs Percussion-Sets, unterstützt von zwei Saiten-Instrumentalisten an Chapman-Stick/Bass und Gitarre sowie einer elektrischen, 86-saitigen Zither. Insgesamt stehen mehr als 60 Trommeln und Rhythmusinstrumente mit bis zu einem Meter Durchmesser für die Show zur Verfügung. 150 Mikrofone übertragen den Sound der Instrumente in den Saal. Hochleistungslautsprecher mit 60.000 Watt sorgen für einen den ausgewogenen Klang, wie er nur in großen Konzerthallen üblich ist. Zur Lichtausstattung gehören 130 Moving-Lights, 70 Stroboskope und acht bewegliche Projektoren. Stage Entertainment Kurzdarstellung des Unternehmens Stage Entertainment ist eines der weltweit führenden Unternehmen im Live -Entertainment. 1998 von Joop van den Ende in den Niederlanden gegründet, beschäftigt Stage Entertainment international rund 4.000 Mitarbeiter, davon in Deutschland allein ca. 1.800. Jahr für Jahr besuchen ca. 14 Millionen Gäste Produktionen von Stage Entertainment. Der Umsatz pro Geschäftsjahr beträgt ca. ? 600 Mio. Dazu steuerten die deutschen Aktivitäten einen Anteil von mehr als 50 % bei. Den Gästen unvergessliche Erlebnisse zu bereiten, ist das Leitbild von Stage Entertainment. Dafür sorgen Shows, die begeistern, Künstler mit Weltklasse-Niveau und Theater, deren modernstes technisches Equipment und behagliche Umgebung perfekten Live -Genuss garantieren. Stage Entertainment ist im Wesentlichen in drei Geschäftsfeldern aktiv: die Produktion und Vermarktung von international renommierten Musicals und Shows, die Kreativ-Entwicklung und Vermarktung von eigenen Produktionen für die Märkte, in denen Stage Entertainment tätig ist, sowie der Betrieb von zurzeit 25 Theatern, davon neun Ensuite-Theater allein in Deutschland. Folgende elf Theater gehören zu Stage Entertainment Germany: in Hamburg das Stage Theater im Hafen, das Stage Theater Neue Flora, das TUI Operettenhaus und das Kehrwieder Theater, in Berlin das Stage Theater des Westens, das Stage Theater am Potsdamer Platz und das Stage Bluemax Theater, in Stuttgart das Stage Apollo Theater und das Stage Palladium Theater, in Essen das Colosseum Theater und in Oberhausen das Stage Metronom Theater am Centro. Ein weiteres Musicaltheater in Hamburg wird derzeit gebaut, ein Spielort in München ist mittelfristig in Planung. Stage Entertainment verfügt über ein Portfolio von rund 70 renommierten Musicals und Shows, von denen zurzeit in Deutschland Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN und TARZAN, SISTER ACT, ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK, DIRTY DANCING, TANZ DER VAMPIRE, HINTERM HORIZONT und BLUE MAN GROUP gezeigt werden, die Produktion REBECCA ist in Vorbereitung. Neben diesen Ensuite-Shows produziert und vermarktet Stage Entertainment auch Tour- und Arena-Shows wie HOLIDAY ON ICE und die Gala BEST OF MUSICAL. Das Unternehmen ist verstärkt aktiv in der Eigenkreation neuer Stoffe und Produktionen. Zahlreiche Musicals wurden bereits erfolgreich im deutschen Markt auf die Bühne gebracht, darunter die Musicals ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK mit den großen Songs von Udo Jürgens, die Musicalversion von SISTER ACT in Co-Produktion mit Whoopi Goldberg, sowie das Musical HINTERM HORIZONT mit den legendären Hits von Udo Lindenberg. Aktuell wird ROCKY - Das Musical in Co-Produktion mit Sylvester Stallone und den Brüdern Vitali und Wladimir Klitschko für die Bühne entwickelt. An weiteren Stoffen wird gemeinsam mit bekannten Musikern und Autoren gearbeitet, mit dem erklärten Ziel, den Anteil der Eigenproduktionen in Zukunft weiter auszubauen. Stage Entertainment engagiert sich außerdem in der Ausbildung von talentierten jungen Nachwuchskünstlern. In der Joop van den Ende Academy, untergebracht in den Räumen des Firmensitzes in der Hamburger Speicherstadt, werden pro Jahrgang 10 ausgewählte Talente in Einzel- und Gruppenunterricht von erfahrenen Dozenten in einer dreijährigen Berufsausbildung intensiv auf eine Bühnenkarriere als Musicaldarsteller vorbereitet. Downloadmöglichkeiten Pressematerial sowie Pressefotos und Logos zum honorarfreien Abdruck finden Sie auch im Pressebereich unserer Internetseite: www.stage-presse.de (>> BLUE MAN GROUP >> log-in: 20pms03) www.bluemangroup.de www.stage-entertainment.de www.myspace.de/bluemangroupberlin www.facebook.com/bluemangroupberlin Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen auch gerne persönlich zur Verfügung. Pressekontakt Stage BLUEMAX Theater Berlin Potsdamer Platz Marlene-Dietrich-Platz 4 10785 Berlin PR Managerin Margot Schwindenhammer tel. +49 (0)30 25 929 152 fax 25 929 155 margot.schwindenhammer@stage-entertainment.de Region Berlin Sen PR Manager Andreas Künne tel. +49 (0)30 25 929 150 fax 25 929 155 andreas.kuenne@stage-entertainment.de | Show |
| 18.03.2012 | 19:00 | Stage Theater am Potsdamer Platz | Hinterm Horizont | Show |
| 18.03.2012 | 12:00 | Staatsoper im Schiller Theater | Führung durch die Staatsoper im Schiller Theater Wir veranstalten wöchentlich öffentliche Führungen durch das Opernhaus und den Bühnenbereich in Deutsch. Für Gruppen können auch außerhalb dieser Termine Führungen in Deutsch und Englisch organisiert werden. Bitte besprechen Sie Ihren Termin- und Sprachwunsch mit unserem Besucherservice (Telefon 030 - 20 35 44 38 oder contact@staatsoper-berlin.de). Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Der Preis beträgt 5 EUR für Erwachsene, Kinder unter 16 Jahren bezahlen 2,50 EUR. Treffpunkt für die Führungen ist vor der Staatsoper im Schiller Theater. | Special |
| 18.03.2012 | 16:00 | Staatsoper im Schiller Theater | Tristan und Isolde Innere und äußere Gründe waren es, die zur Entstehung des TRISTAN beitrugen. Die mittelalterlichen literarischen Gestaltungen des Stoffes kannte Wagner schon von seinen Dresdener Studien her. Seine Aufmerksamkeit wurde erneut auf das Sujet gelenkt, als sein Freund und Famulus Karl Ritter daran ging, nach Gottfried von Straßburgs TRISTAN-Epos ein Drama zu gestalten. Der tiefere Grund für die Entstehung des TRISTAN ist allerdings darin zu suchen, dass die Arbeit am SIEGFRIED stagnierte. In der Hinwendung zum TRISTAN, den er als »Ergänzungsakt des großen, ein ganzes Weltverhältnis umfassenden Nibelungenmythos« betrachtete, sah Wagner einen Ausweg aus der Krise. Zweifellos besaß auch Wagners Liebesbeziehung zu Mathilde Wesendonck tief innerliche Bedeutung für den Schaffensprozess. Den mittelalterlichen Quellen entnahm Wagner kaum mehr als die Grundidee. Er verzichtete auf alles Beiwerk und all die vielen Handlungsdetails, die sich in den Vorlagen finden. Das Geschehen erfährt bei ihm eine Ausweitung nach innen, wird zum psychologischen Drama, das mit den Mitteln der Musik in die Tiefen des Unterbewusstseins vordringt. Die Musik des TRISTAN nimmt eine Sonderstellung in Wagners Schaffen ein. Weder vorher noch nachher bediente er sich solcher Ausdrucksmittel. Zu Recht spricht man von einem eigenen TRISTAN-Stil. Dieser ist durch eine Melodik gekennzeichnet, die im Streben nach höchster Expressivität jene »Sehnsucht«, jenes »unstillbare, ewig neu sich gebärende Verlangen, Dürsten und Schmachten« ausdrückt, von dem Wagner in seiner programmatischen Erklärung des TRISTAN-Vorspiels spricht. »In nuce« ist der TRISTAN-Stil bereits in den ersten Takten des Vorspiels enthalten: in jenem sehnsuchtsvollen Motiv, das mit seinem schmerzlich-verlangenden »Tristan-Akkord« wie ein Motto des ganzen Werkes erscheint. Wagners geniale Tat war es, sämtliche nach Erweiterung der melodischen und harmonischen Sprache drängenden Bestrebungen des 19. Jahrhunderts zu einer musikalischen Sprache verdichtet zu haben, die ? wie Richard Strauss es formulierte ? »unter alle Romantik [...] den göttlichen Schlusspunkt« setzt. Gleichzeitig stellt der TRISTAN mit seiner Tendenz zur Auflösung der tonalen Grundlagen einen Vorausgriff auf die Musik des 20. Jahrhunderts dar, auf den Impressionismus Debussys ebenso wie auf die Wiener Zwölftonschule Arnold Schönbergs. | Oper |
| 18.03.2012 | 21:15 | Staatsoper im Schiller Theater | Nach(t)führung Erleben Sie das Opernhaus nach einer Vorstellung! Wir veranstalten Führungen durch das Schiller Theater und geben Ihnen Einblicke hinter die Kulissen und den Bühnenbereich. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Der Preis beträgt 5 EUR für Erwachsene, Kinder unter 16 Jahren bezahlen 2,50 EUR. Treffpunkt für die Führungen ist im Kassenfoyer der Staatsoper im Schiller Theater. | Special |
| 18.03.2012 | 19:00 | TIPI am Kanzleramt | The Fabulous Singlettes - 'It's my Party ...!' | Pop |
| 18.03.2012 | 16:00 | Theater und Komödie am Kurfürstendamm | Traumfrau Mutter ? reloaded (ein Stück über Windeln, Sex und andere Katastrophen) Premiere am 05. Februar 2012 im Theater am Kurfürstendamm bis 25. März 2012 Mütter, die noch keiner kennt: Heldinnen der Verzweiflungstat. Frauen, die sich immer wieder fragen: ?Hallo, bin ich hier richtig?? stehen im Zentrum von ?Traumfrau Mutter?. Unter dem Titel ?Mom´s the Word? tourte das Stück jahrelang erfolgreich in den angelsächsischen Ländern. 2003 eroberte ?Traumfrau Mutter? die deutschsprachigen Theater. Ingolf Lück hat die rasante Mischung aus Satire und Komödie inszeniert und konnte dabei aus seinem Erfahrungsschatz schöpfen, hat er doch selbst eine Familie und kennt die Tücken des Alltags. Auf der Bühne stehen sechs großartige Schauspielerinnen, die gleichzeitig gestandene Mütter sind, denn ?Traumfrau Mutter? ist eine Satire über Mütter - mit Müttern! Die Mischung von beißendem Witz und zu Herzen gehenden, versöhnlichen Zwischentönen ist es, die der Komödie ihren ganz besonderen Charme verleihen. ?Traumfrau Mutter? ist wie ein Spiegel, eine Déjà-vu für alle - ob mit oder ohne Kind. Der Wiedererkennungsfaktor ist enorm und die therapeutische Wirkung rezeptfrei, Lachmuskeltraining inklusive! ?Den eigenen Alltag so liebevoll karikiert zu sehen [...] das ist schon einen Babysitter wert.? (Berliner Morgenpost) ?Ingolf Lücks pointierte Inszenierung legt ein großes Tempo vor. [...] Ein Abend voller Offenbarungen.? (TAZ) ?Traumfrau Mutter ist ein Feuerwerk an Pointen, das zu Tränen rührt, Tränen des Lachens und der Melancholie.? (Süddeutsche Zeitung) ?Ein leichtfüßiger, sehr unterhaltsamer Theaterspaß, den man sich nicht entgehen lassen sollte!? (Berliner Kurier) | Komödie |
| 18.03.2012 | 16:00 | Theater und Komödie am Kurfürstendamm | Fettes Schwein Premiere am 19.02.2012 in der Komödie am Kurfürstendamm bis 01.04.2012 Helen ist beinahe Toms Traumfrau: intelligent, schlagfertig, charmant ? aber sehr sehr dick. Seinen Kollegen stellt er sie daher lieber nicht vor. Mit gutem Grund, denn kaum bekommt sein Freund Carter ein Bild von Helen zu Gesicht, schickt er es per Rundmail an die ganze Firma weiter. Und Toms Exfreundin Jenny wird hysterisch, als sie erfährt, dass Tom in dieses ?fette Schwein? verliebt ist. Doch nicht Helens Gewicht ist das Problem ? sie ist voller Energie und Lebensfreude und mit ihrer Körperfülle längst im Reinen, hebt sie sich doch wohltuend gegen die so üblichen Bohnenstangen ab. Tom lässt sich vom Gespött seiner Kollegen immer mehr verunsichern ? im Zeitalter des Diätwahns und Waschbrettbauches wird er mit der schwierigsten Entscheidung seines Lebens konfrontiert, soll er bei Helen bleiben, oder ... ?Fettes Schwein? ? eine höchst amüsante Komödie über ein hochaktuelles Thema unserer heutigen Gesellschaft. | Komödie |
| 18.03.2012 | 16:00 | Theater an der Parkaue | Die Brüder Löwenherz Karl Löwe, genannt Krümel, ist krank vom Husten. Er muss das Bett hüten und alle sprechen vom Sterben. Sein großer Bruder Jonathan tröstet ihn mit den Erzählungen von Nangijala, dem Land, das nach dem Leben kommt und in dem großartige Abenteuer auf seine Besucher warten. Doch dann ist es Jonathan selbst, der zuerst dorthin reist, weil er Karl aus einem Brand rettete. Kurze Zeit darauf kommt auch Karl in Nangijala an. Jetzt sind die beiden Brüder wieder vereint. Doch das idyllische Leben trügt: Tengil herrscht als Tyrann über das Heckenrosental und fordert strengste Unterwerfung. Er droht den Bewohnern des Tals, sie dem Ungeheuer Katla zum Fraß vorzuwerfen. Die Bewohner des Kirschtals wollen Nangijala von ihm befreien. Aber ein Verräter in den eigenen Reihen verhindert den Aufstand gegen Tengil. Mutig brechen die Brüder Löwenherz auf, der Ungerechtigkeit ein Ende zu bereiten. Astrid Lindgren (1907 ? 2002) ist mit PIPPI LANGSTRUMPF, RONJA RÄUBERTOCHTER ODER KALLE BLOMQUIST eine der bekanntesten Kinderbuchautorinnen der Welt geworden. In ihren Geschichten stellt sie Kinder ins Zentrum, die aktiv und selbstbestimmt ihr Leben in die Hand nehmen. Die Bad Hersfelder Open-Air-Festspiele fi nden 2010 zum 60. Mal statt. Das THEATER AN DER PARKAUE ist eingeladen, die Inszenierung DIE BRÜDER LÖWENHERZ aufzuführen. | Schauspiel |
| 18.03.2012 | 15:00 | Roter Salon | Der Rote Milchsalon präsentiert: Markus Rohde mit Band | Special |
| 18.03.2012 | 20:00 | Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz | Musikbühne: Out Of Chaos feat. Dieter Meier (Yello) ?Die Dinge sind meistens auf mich zugekommen?, gab Dieter Meier Anfang des Jahres dem Wirtschaftsmagazin brand eins zu Protokoll. Er sei in die meisten Dinge so reingerutscht. Da ist der Künstler Meier, der nie besonders aktiv am Kunstbetrieb teilgenommen hat und dennoch von renommierten Kuratoren eingeladen wird, auszustellen.- oder der Unternehmer, der zwar ehrgeizig ist, aber kein besessener Manager-Freak.- der Restaurantbesitzer, Weinbauer, und Rindfleischzüchter.- oder ? und vor allem: der Sänger, der ? wie er selbst sagt ? nicht singen und kein Instrument spielen kann.- der mit seinem Kompagnon Boris Blank unter dem Namen Yello dennoch den Pop revolutioniert und neben anderen die elektronische Musik auf den Weg gebracht hat. In der Schweiz ist Meier ein Popstar. Ein Popstar, der nie auf der Bühne gestanden und Live vor Publikum gespielt hat. Für eine Deutschlandtournee zum Filmprojekt ?Touch Yello? sollte sich das im vergangenen Jahr ändern. Meier klemmte sich hinter eine Gitarre, engagierte musikalische Begleiter (den Violinisten Tobias Preisig und Gitarrist Nicolas Rüttimann) und stürzte sich ins Live -Geschäft. Die Tour gipfelte in einem ausverkauften Konzert in Frankfurt und Aufnahmen für ein Album. Das stellt Meier nun gemeinsam mit der zur ?Out of Chaos-Band? angewachsenen Truppe in Volksbühne vor (mittlerweile mit dabei: Nick Cave And The Bad Seeds-Drummer Thomas Wydler). Andere Projekte müssen ruhen: Mit seinem Debüt-Roman hat er dem Vernehmen nach aber schon ganz schön Meter gemacht. Tickets kosten an unseren Billettkassen 28,- Euro bzw. 22,- Euro (ermäßigt). Bei Buchungen über unseren Webshop kommen je 2 Euro Systemgebühr dazu. | Sonstige Musik |
| 18.03.2012 | 16:30 | Die Wühlmäuse | Hier stehe ich! Ich kann auch anders! Wofür Buchholz steht, ist bekannt: Für tagesaktuelles, politisches Hardcore-Kabarett mit analytischer Hintergrund-Durchleuchtung. Zugleich steht er für hinterhältiges, hintersinniges Sprachspiel. ?Kabarett vom Feinsten und Gemeinsten?, schreibt die ?Zeit?. ?Wortakrobatik ohne Netz aber mit doppeltem Boden?, so die ?Berliner Zeitung?. Nachdem Buchholz alle wichtigen Kabarett- und Kleinkunstpreise in Deutschland schon längst abgeräumt hat, auch die im halbwegs deutschsprachigen Ausland, steht er mit seinem neuen Programm auf der Bühne. Einer der einen Standpunkt hat, zur Not auch mehrere, denn ein Standpunkt ist für ihn ein Ausgangspunkt.- kein Stehpunkt also, sondern ein Gehpunkt. Und er kann auch anders: Er spickt seine Programme mit gelegentlichen Ausflügen ins Poetische, gibt sich selber das Tagesbefehl: Geh! Dichte! ?Einer, der bei Tucholsky, Morgenstern, Ringelnatz und Brecht gelernt hat, und einen ganz eigenen ironischabsurden Ton findet.? (NDR). Ansonsten aber bleibt sein Motto: Was Bullrichsalz für die Verdauung, ist Buchholz für die Weltanschauung. | Kabarett |
| 18.03.2012 | 20:00 | Die Wühlmäuse | Der Ring des Nie-Gelungenen Best of ?Irmgard Knef? von und mit Ulrich Michael Heissig Keine Angst - Wagner spielt keine Rolle - auch nicht vier abendfüllende Opern - sondern Irmgard Knef mit dem Schönsten aus ihren vier musikalisch satirischen Songshows. Ihre Hits wie ?Loveparade im Altersheim? - ?Für deine Pommes will ich Fritteuse sein? - ?Das Lied von den dornigen Pflanzen?, die Ballade von ?Der letzten Trotzkistin? oder die Ode an ihren Lover ?Paul von Shell? - präsentiert sie noch einmal voller Verve. Irmgard Knef, sympathische Verwandte der deutschen Nachkriegs-Ikone schwesterlichen Grades, präsentiert auf vielfachen Wunsch noch einmal ihre musikalisch und wortkünstlerischen Highlights und zeigt das Beste aus dem reichlichen Angebot ihrer Chanson-Kabarett-Jazzabende von 1999 bis 2010! Nach einer großen, turbulenten Zeit als nachtaktive Berliner Entertainerin mit Show-Biss macht sich Irmgard Knef nun auf zu ihrer großen Abschiedstournee. Seit der Spiegel sie zum ?brisantesten Fundstück der deutschen Unterhaltungsgeschichte? erklärte, ging es mit der einst vom Glück übersehenen Allround-Künstlerin bergauf und eine einzigartige Alterskarriere im gesamtsprachigen ?deutschsprachigen Middle-Europe? wurde der verkannten Berlinerin zur späten künstlerischen Genugtuung! Wer sie bisher übersah, versäumte oder fehl einschätzte, hat nun die letzte Gelegenheit die Gipfel ihrer kabarettistischen Kür kennen zu lernen. Wer sie immer wieder gerne sieht, wird sie nun zum letzten Mal auf einem kurzweiligen Abend begleiten, besuchen und besichtigen können. Ein Abend über Gott und die Welt, junge Männer, reife Diven, Sex und Politik. Eine One-Woman-Show gespickt mit schwarz- und galgenhumorigen Zeitzeugenberichten einer swingenden Trümmerfrau. Irmgard Knef zieht ihre ganz eigenen Bahnen und Kreise. Der Kreis ihres Künstlerinnenlebens, den sie kokettierend den ?Ring des Nie-Gelungenen? nennt wird dabei zur Runden Sache. Amüsement garantiert! Lachen auf einem anderen Niveau - sowieso! Bitte einen Schirm mitnehmen - falls es im Saal rote Rosen regnet!!! Pressestimmen: ?Himmlisch! Ewigkeit kennt kein Pardon? Irmgard Knefs neues Programm im Kom(m)ödchen ist ?Himmlisch. Großer Beifall für die Knef(s) und für Heissig. Neue Rhein Zeitung 25.09.2008.-.-Kabarett | |

